Erstellt am 07. Oktober 2015, 05:02

von Kevin Kada

Sechs Partien in der Fremde stehen an. Nach dem 4:0-Sieg gegen Retz wartet auf die Elf von Christian Prosenik ein schwerer Herbst in fremden Stadien.

 |  NOEN, Kevin Kada

"Wir wollen gegen Retz das nötige Selbstvertrauen mitnehmen, um den Herbst positiv zu beenden", sagt Christian Prosenik als Vorschau auf die letzte Heimpartie der Herbstsaison.

Dieses Selbstvertrauen haben seine Kicker beim 4:0-Heimsieg auf jeden Fall mitgenommen, dominierten die Leobendorfer doch die Gäste. Nun wartet auf die Elf von Christian Prosenik ein schwerer Herbst. Aufgrund des Umbaus im Franz-Haas-Stadion wird der Leobendorfer Fanbus am Ende der Hinrunde einige Kilometer mehr am Tacho haben.

Den Anfang macht die Prosenik-Elf gegen Ober-Grafendorf. Der Tabellenletzte, der in der vergangenen Runde eine 1:14-Niederlage gegen Langenrohr kassierte, soll für die Leobendorfer kein Stolperstein sein, wie Prosenik erklärt: „Es kann niemand erwarten, dass wir gegen Ober-Grafendorf ähnlich hoch gewinnen. Nach so einer Niederlage wird jeder Trainer sein Team defensiver einstellen. Gegen uns spielen die Teams sowieso immer sehr defensiv, also sind wir froh darüber, wenn wir drei Punkte mitnehmen.“

Für Prosenik zählen, und das wird wohl für den gesamten Herbst gelten, nicht viele, sondern wichtige Treffer: „Mir ist lieber, wir schießen ein Tor und präsentieren und über 90 Minuten mit einer tollen Leistung, als wir machen fünf Tore in der ersten Halbzeit und spielen dann die zweite Hälfte locker runter.“

Das war einer der kleinen Kritikpunkte Proseniks beim Spiel gegen Retz: „Wir gehen in Führung und glauben dann, dass wir uns darauf ausruhen können. Das kann aber beim richtigen Gegner schnell nach hinten losgehen. Daran müssen wir, gerade wegen des schweren Herbsts, arbeiten.“