Erstellt am 15. September 2015, 06:47

von Kevin Kada

Zwettler sollen kein Stolperstein werden. Gegen die Waldviertler erwartet Prosenik-Elf eine schwere Partie, doch die Devise lautet weiter: „Heimsieg!“

Sicherer Rückhalt. Leobendorf-Keeper Karl Heinz Gschwindl (r.) machte auch die Chance von Traiskirchen-Kicker Daniel Trost zunichte. Leobendorf gewann mit 3:0. Foto: Markus Rubanovits  |  NOEN, Markus Rubanovits

LEOBENDORF - ZWETTL, SAMSTAG, 16 UHR. Der kommende Leobendorf-Gegner aus dem Waldviertel ist vor allem auswärts immer schwer einzuschätzen, so Trainer Christian Prosenik: „Zwettl spielt zu Hause ganz anders als in fremden Stadien. Sie haben einen guten Kader und sind auch sehr stark in die Saison gestartet, aber wenn wir vorn dabei bleiben wollen, müssen wir natürlich zu Hause gewinnen.“

Was für Leobendorf spricht, ist natürlich die stark besetzte Offensivabteilung.

Mit Mario Konrad, Peter Zöch, Djuro Mihaljica, Paul Bichelhuber und Kevin Aue hat man sehr starke Offensivspieler in den eigenen Reihen, die selbst bei einer Einwechslung noch den Unterschied ausmachen können, so zum Beispiel der junge Ex-Bisamberger Zöch.

„Bin froh, Peter Zöch im Team zu haben“

Der von Bisamberg zu Leobendorf gewechselte Stürmer spielte während der Verletzungspause von Konrad meist von Beginn an und krönte das Vertrauen des Trainers mit vier Treffern. „Ich bin sehr froh, dass wir einen Jung-Stürmer wie ihn im Team haben, der selbst bei einer Einwechslung immer noch etwas bewegen kann.“

Warum man nicht das Experiment Konrad/Zöch als Stürmerduo wagt, begründet Prosenik mit der Spielanlage der Leobendorfer: „Unser Spielsystem ist auf einen Stürmer ausgerichtet. Mario ist da die klare Nummer Eins, weil er einfach mehr Erfahrung hat. Aber Peter wird sicher weiterhin zu seinen Einsatzminuten kommen, da braucht sich keiner Sorgen machen.“

Zu etwas weniger Einsätzen wird in nächster Zeit Julian Gröstenberger kommen. Der Jung-Kicker rückte vor kurzem beim Bundesheer ein. „Julian kann dadurch weniger trainieren. Er macht jetzt seine Grundausbildung und spielt einstweilen in der Reserve. Aber danach kommt er sicher wieder in der Kampfmannschaft zum Einsatz“, versichert der Coach.