Erstellt am 24. Mai 2016, 05:04

von Verena Bauer

Ein Polizeieinsatz in Dänemark. Fünf Handballer aus dem Bezirk reisen als Teil des Nationalteams zur Europameisterschaft nach Skandinavien.

Thomas Bobens, Peter Teichtmeister, Peter Marek, Günter Haralter und Michael Hummel (von links) vertreten den Bezirk Krems als Teil des österreichischen Nationalteams in Dänemark. 2012 fand die EPM im deutschen Göppingen statt, doch Österreich schied in der Qualifikation gegen die Schweiz aus. Nun bietet sich die Chance zur Rehabilitation - zwei Siege sind für den Aufstieg ins Halbfinale nötig.  |  NOEN, privat

Ab aufs internationale Parkett: Das österreichische Polizeihandballnationalteam befindet sich mitten in den Vorbereitungen für die Polizei-Europameisterschaft, die ab 29. Mai im dänischen Silkeborg über die Bühne gehen wird.

Mittendrin im Geschehen: Fünf Handballer aus Krems und Langenlois – Thomas Bobens, Peter Teichtmeister, Peter Marek, Günther Haralter und Michael Hummel.

Das Quintett bereitete sich zuletzt bei einem Kaderlehrgang in Linz auf das Event vor: Eine bittere Niederlage gegen den SK Traun sowie Siege gegen den HC Eferding und die U20 des HC Linz zeigten Stärken und Schwächen des Teams auf.

"Personell ist auch knifflig"

„Konditionell ist die EPM eine Herausforderung, weil wir drei Spiele in drei Tagen bewältigen müssen“, erklärt Bobens, der im Team am Flügel agiert und sich als Fachwart für Handball im österreichischen Polizeisportverband um zahlreiche Agenden kümmert.

„Personell ist es auch knifflig. Zum einen, weil die Spieler beruflich stark beansprucht sind. Zum anderen ist jemand wie Fiver Richard Wöss jetzt noch im HLA-Finale involviert.“

Zu erwarten ist ein harter Kampf. „Favoriten sind Titelverteidiger Deutschland und Nationen wie Dänemark und Frankreich“, analysiert Bobens. „Gewinnen will jeder.“ Österreich ist mit den Dänen, Frankreich und Griechenland nicht in der einfachsten Gruppe. „Gegen Griechenland rechne ich mir Chancen aus. Viel hängt von der Tagesverfassung ab. Vielleicht können wir überraschen.“