Erstellt am 18. Mai 2016, 04:54

von Stefan Berndl

Ein Zwettler Krimi mit Happy End. Michael Kogler hadert mit den Wetterbedingungen, erobert schlussendlich aber - wie im Vorjahr - Rang drei. Nach der Rallye Opatija in Kroatien ging es für den Kremser Michael Kogler nach Zwettl.

Schlammschlacht. Michael Kogler fand in Zwettl keine leichten Bedingungen vor, arbeitete sich am Ende aber dennoch auf den dritten Gesamtplatz nach vorne.  |  NOEN, Daniel Fessl

Gemeinsam mit Teamkollegen Peter Schöller ging das Duo des Unior Racing Teams Austria auf die Spitzenplätze los.

Im Vorfeld der Rallye gab es starken Regen, die in der Folge schlimmig-rutschigen Wertungen boten den Allradfahrern im Feld einen klaren Vorteil. Dazu gehörte auch Schöller, während Kogler bei diesen Bedingungen eher schwarz sah. Eine Wiederholung des Vorjahresergebnisses - ein dritter Gesamtrang - war somit in Gefahr. Doch Kogler hielt sich besser als erwartet, nach den ersten beiden Sonderprüfungen lag er auf Zwischenrang sechs. Und auch das Wetter besserte sich. „Sobald die Sonne zum Vorschein kommt, geht es mir gut“, sagte der Kremser. Und während sein Teamkollege einen Abflug hinnehmen musste, steuerte Kogler immer mehr auf das Podium hin. Vor den letzten beiden Prüfungen fand er sich aufS dem dritten Platz wieder.

Das Duo an der Spitze war für Kogler zwar nicht mehr einzuholen, den Kampf um Rand drei entschied er jedoch für sich. Und das mit gerade einmal 3,9 Sekunden Vorsprung. „Wir haben derzeit einen guten Lauf“, freut sich der Kremser, der Platz zwei in der ARC und den Sieg in seiner Klasse holte. Weiter geht es für Kogler nun bei der Kärnten-Rallye. Diese zählt auch zum Alpe-Adria-Cup.