Erstellt am 30. März 2016, 05:14

von Stefan Berndl

Fast perfekter Start. Willy Rabl feierte bei der Rebenland-Rallye sein Saisondebüt. Am Ende wurde es Platz zwei, der Sieg war aber in Griffweite.

Willy Rabl und Tatjana Praschl fuhren auf Rang zwei.  |  NOEN, privat

"Selten wurde einer Rallye so entgegengefiebert", sagte Willy Rabl zum Saisonstart an der südsteirischen Weinstraße. Die Rebenland-Rallye zählt nicht umsonst zu einer der schönsten und anspruchvollsten für die Piloten und Fans. Dabei wurde auch für die Historischen Fahrzeuge wieder ein Staatsmeistertitel ausgeschrieben. Da durften Willy Rabl und Co-Pilotin Tatjana Praschl nicht fehlen.

Mit einem BDO-Porsche startete das Duo in den ersten Renntag. Trotz rutschiger Straßen und der falschen Reifenwahl lieferte man sich ein spannendes Duell mit Ex-Staatsmeister Johannes Huber und Bernhard Engelmann. Am Ende des Tages hatte man den zweiten Rang in der Tasche. Ganz zufrieden war Rabl aber dennoch nicht: „Ich bin einfach nicht ins Fahren gekommen. Das geht normalerweise besser.“ Der Start in den zweiten Tag verlief besser: Vier Sonderprüfungs-Bestzeiten Folge sprachen für sich. Die Aufholjagd auf den Führenden Huber hatte begonnen.

Auf der 13. Sonderprüfung dann allerdings die Ernüchterung. „Ich habe mich bei einer Kehre verbremst und bin in die Wiese gerutscht“, erzählt Rabl, „Das hat viel Zeit und wohl auch den Sieg gekostet.“ Und dem war auch so. Am Abend erreichte das Duo das Ziel in Leutschach. Mit einem Rückstand von 30,3 Sekunden. Rabl resümierte: „Das war eine typische Rebenland-Rallye: Wunderschön aber anspruchsvoll. Der Sieg war zwar in Griffweite , aber so ist nun mal der Rallyesport.“