Erstellt am 23. Februar 2016, 00:19

von Stefan Berndl

Gute Kombination. Mario Gebhardt, ehemals Nordischer Kombinierer, überzeugte bei den Hallenstaatsmeisterschaften mit zwei Medaillen.

Für Mario Gebhardt, Magdalena Lindner und Manuel Weissensteiner war Linz die Reise wert.  |  NOEN, privat

In Linz gingen die österreichischen Meisterschaften in der Halle über die Bühne. Mit Beteiligung des ULV Krems. Newcomer Mario Gebhardt, Manuel Weissensteiner und Magdalena Lindner gingen auf Medaillenjagd.

Dass sich Gebhardt nicht nur auf der Schanze und in der Loipe Zuhause fühlt, bewies der Neo-Kremser dabei gleich doppelt. Über die 200 Meter der Allgemeinen Klasse lief er auf den starken dritten Rang, auf den Sieg fehlten nur fünf Hundertstel. Noch besser erging es ihm über die 400-Meter-Distanz: Bis kurz vor Ende in Führung stand unter dem Strich die Silbermedaille. Sein Trainer Eduard Holzer freute sich mit ihm, „da er erst seit drei Monaten wieder im Training steht. Er hat seine Krankheit wohl endgültig überwunden.“

Ähnlich erfolgreich zeigte sich Vereinskollege Manuel Weissensteiner. Über die 200 Meter der U18 finishte er in 23,59 Sekunden, was gleichbedeutend mit der Bronzemedaille war. Zudem durfte sich Weissensteiner über eine neue persönliche Bestzeit freuen. Ebenso über die 60 Meter, auch wenn es hier für kein Edelmetall reichte.

Zu guter Letzt lieferte auch Magdalena Lindner wieder eine Talentprobe ab. Im 60-Meter-Sprint musste sie sich zwar mit dem undankbaren vierten Rang zufriedengeben, zwei persönliche Bestzeiten gaben aber dennoch Selbstvertrauen. „Sie ist damit ihrem großen Saisonziel, der Freiluft-Jugend-EM im Sommer, ein großes Stück näher gerückt“, stellte Trainer Holzer fest.