Erstellt am 17. Mai 2016, 07:20

von APA/Red

HLA-Halbfinale 2 - Fivers nach Erfolg in Krems im Endspiel. Die favorisierten Fivers Margareten sind Bregenz ins Finale der Handball Liga Austria (HLA) gefolgt.

 |  NOEN, Karl Stöger
Die Wienergaben sich am Montag auswärts gegen Krems keine Blöße und gewannen 30:24 (14:8). Mit dem zweiten Sieg in der Halbfinalserie (best of three) zogen sie nach einem Jahr Pause wieder ins Endspiel ein. Die erste Partie in Wien war erst nach Verlängerung an die Fivers gegangen.

Das zweite Match in der Wachau geriet insgesamt aber zu einer klaren Angelegenheit des Cupsiegers. Nach der Pause kamen die Kremser angeführt von Tobias Schopf (12 Tore) zwar einmal bis auf ein Tor (17:18) heran, ernsthaft in Gefahr geriet der Erfolg der Gäste jedoch nicht mehr. Die besten Werfer der Wiener waren Nikola Bilyk und der erst 18-jährige Ivan Martinovic mit je 8 Treffern.

Youngster Martinovic war nach der sehr gelungenen Talentprobe hochzufrieden. "Ich war am Anfang natürlich nervös. Es ist unbeschreiblich, mit so einem Spiel ins Finale einzuziehen", meinte der Teenager. Im Endspiel ab 24. Mai kommt es nun zum Duell mit Rekordchampion Bregenz. Das bis dato letzte Finalaufeinandertreffen der beiden Teams war 2011 mit dem ersten Meistertitel der Fivers zu Ende gegangen. Martinovic erwartet ein ausgeglichenes Finale. "Gegen Bregenz ist es nie leicht, wir müssen uns gut vorbereiten."

Krems-Topscorer Schopf bedauerte den schwachen Beginn und einige Fehler in der Phase um den möglichen Ausgleich bei nur einem Tor Rückstand. "Wir haben viel zu wenige Tore geworfen in der ersten Halbzeit. In der entscheidenden Phase haben wir wieder zwei, drei dumme Fehler gemacht, dann ist es gegen die Fivers schwer", sagte Schopf. Sein Coach Ivica Belas zog trotz der Niederlage ein positives Saisonresümee. "Wir haben uns zurückgekämpft, aber gegen die Fivers genügen ein paar Fehler und man ist weg. Ich war mit den Saisonverlauf aber insgesamt zufrieden."