Erstellt am 14. Juni 2016, 08:06

von Verena Bauer

Hochgefühle und Hiobsbotschaften. Der KTK Krems bleibt auf Erfolgskurs. Der UTK Mautern muss den Ausfall von Veronika Ovcacíková verkraften.

KTK-Ass Benjamin Klein punktete gegen den Böheimkirchner Daniel Waigl und im Doppel mit Patrick Nystroem.  |  NOEN, Horst Sommer

LANDESLIGA A HERREN: KTK KREMS - TEK BÖHEIMKIRCHEN 7:2.

„Gegen Böheimkirchen hat das Team wie erhofft einen Dreipunkter geschafft“, freut sich der Sportliche Leiter des KTK, Harald Wels. In den Singles legten die Kremser einen guten Auftritt hin und gingen bereits 5:1 in Führung. Paul Holzinger und Patrick Nystroem wurden über drei Sätze gefordert, fanden aber beide einen erfolgreichen Abschluss. Felix Ruhe erkämpfte sich in einer Schlüsselpartie gegen Tobias Himsel in drei Sätzen einen Sieg mit 6/4 2/6 6/4. In den Doppeln schlugen die Duos Holzinger/Grünbeck und Nystroem/Klein zu. „Wir haben die Tabellenführung behauptet“, freut sich Wels im Vorfeld der Partie gegen Deutsch Wagram.

LANDESLIGA A DAMEN: TC MÖDLING –  UTK MAUTERN 4:3.

Unter der Woche erreichte die Mauternerinnen nach der Bänderverletzung von Bianca Schiffauer die nächste Hiobsbotschaft: Nummer eins Veronika Ovcacíková steht dem UTK die restliche Saison nicht zur Verfügung. Sabrina Schlager hatte außerdem mit einer Krankheit zu kämpfen. „Bei der Anreise hatten wir nicht das beste Gefühl“, erzählt Mannschaftsführer Christian Fuchs. In Mödling schlug sich die Truppe aber wacker: Schiffauer und Schlager setzten sich gegen ihre Kontrahentinnen durch. Das entscheidende Single bestritt Sigrid Allinger: Sie vergab im dritten Satz eine 3:0-Führung gegen Ewa Ptaszynkova und verlor schlussendlich 2/6 6/4 6/4. Im Doppel punkteten Schiffauer/Al linger, das Duo Horsinková/ Rosenmayer verlor eine knappe Partie im Match-Tiebreak. „Unterm Strich haben wenige Zähler den Unterschied ausgemacht“, so Fuchs.

LANDESLIGA B HERREN: UTC AMSTETTEN – UTC GEDERSDORF 7:2.

Amstetten hat bereits den Grundstein für den Meistertitel gelegt und zeigte gegen Herausforderer Gedersdorf, dass man sich von der Spitze nicht verdrängen lässt. „Es war die erwartet schwere Runde, für unser Team Teil eines Lernprozesses“, kann Christoph Henneis der Niederlage Positives abgewinnen. „Man hat auch gesehen, wie viel die Einstellung ausmacht: Wir haben uns wenig ausgerechnet – vielleicht hat deshalb der letzte Biss gefehlt.“