Erstellt am 14. September 2015, 08:18

von Wolfgang Wallner

Kenias Laufasse. Benard Bett und Viola Jelegat begeistern mit Topzeiten im Halbmarathon. Insgesamt waren 10.000 Läufer am Start.

 |  NOEN, Horst Sommer

Der Wachau-Marathon macht der Region Beine. Rund 10.000 Aktive waren am Sonntag dabei – ob über die volle Marathondistanz, die 21 Kilometer oder den Viertelmarathon.

„Hier zu laufen ist immer wieder ein Erlebnis“, schwärmt Andrea Mayr, die beste Österreicherin im Halbmarathon. Viel Lob gab es auch für die Organisatoren und für die zahlreichen freiwilligen Helfer. „Am Vortag haben wir bis zwei Uhr morgens angepackt, damit alles klappt“, verrät Veranstalter Michael Buchleitner. Es hätte alles so schön sein können. Doch zwei tragische Todesfälle beim Marathon überschatteten das blau-gelbe Lauffest. Mehr dazu im Lokalteil dieser Ausgabe!

Internationale Topzeiten gab es über die Halbmarathonstrecke zu sehen. Dem Kenianer Benard Bett fehlte nur eine Minute auf den Streckenrekord, bei seiner Landsfrau Viola Jelagat waren es sogar nur zwölf Sekunden. „Why didn’t you run a little bit faster?“, fragte Moderator Andy Marek die etwas perplexe Kenianern. Die Antwort weiß Michael Buchleitner: „Vielleicht hat der nach den ersten Kilometern einsetzende Wind eine Rolle gespielt. Trotz allem haben wir absolute Spitzenleistungen erlebt.“

Sieger Bett: „Ich komme sicher wieder“

Die beiden kenianischen Asse waren mit ihrer Zeit zufrieden. „Die Atmosphäre ist etwas ganz Besonderes“, sagt Sieger Benard Bett. „Ich komme sicherlich wieder.“

Aus niederösterreichischer Sicht setzte Andrea Mayr das Ausrufezeichen. Die für die SV Schwechat startende Medizinerin belegte Rang fünf, blieb nur eine Minute über ihrem „Hausrekord“. Mayr im Ziel: „Mit der Zeit bin ich zufrieden, für mich war das ein Test für den Frankfurt-Marathon.“

Über die Marathondistanz kamen mit Manuela Antosch (ULC Klosterneuburg) und dem Piestinger Wolfgang Wallner (LAG NÖ Mitte) zwei niederösterreichische Läufer als Erste ins Ziel.