Erstellt am 05. Januar 2016, 09:46

Krems siegt trotz Schrecksekunde. Nach Auftaktniederlage gegen Rehberg kamen die Kogler-Kicker in der Kremser Halle auf Touren.

Keine Geschenke. Rehbergs Christoph Zeilinger (rechts) bewies auf dem Kremser Parkett seine technischen Fertigkeiten, dem standen die Haitzendorfer mit Patrick Reiter aber um nichts nach.  |  NOEN, Horst Sommer
Die Gruppenauslosung beim Hallen-Mastersturnier in Krems sorgte bereits vor dem Turniertag für Furore. Mit dem Kremser SC, dem SV Haitzendorf sowie dem FC Rohrendorf und dem SV Rehberg wurden alle vier Bezirksteams in die Gruppe A gelost. Für hitzige und intensive Duelle war somit gesorgt, und dies spiegelte sich auch auf dem Parkett wider. Von technisch-hochwertigem Bandenzauber war wenig zu sehen, vielmehr standen rassige Zweikämpfe im Vordergrund.

In der Auftaktpartie zwischen Haitzendorf und Rohrendorf sorgte Christoph Weiss für den Lucky Punch zugunsten der Haitzendorfer. In der darauf folgenden Partie kam es dann zu dem Kuriosum, dass der spätere Turnierletzte aus Rehberg den späteren Turniersieger aus Krems mit 4:3 besiegte.

Schock: Verletzungsbedingtes Ausscheiden

Weit mehr als die Niederlage in diesem Spiel schockte die Kremser Verantwortlichen aber das verletzungsbedingte Turnierausscheiden von Verteidiger Stefan Schmircher. In einem Zweikampf mit seinem Rehberger Pendant, Dominik Aigner, verletzte sich Schmircher am Knie.

KSC-Trainer Stefan Kogler, der Schmircher nach seinem Ausscheiden als achter Feldspieler dann höchstselbst vertrat, gab aber bereits Entwarnung: „Mit einer gröberen Verletzung rechne ich nicht.“ Im späteren Turnierverlauf gewann der KSC alle ausstehenden Spiele und sicherte sich mit einem 3:1-Finalerfolg über den SV Langenrohr den Titel. Die Haitzendorfer belegten Platz 4 vor Rohrendorf, Rehberg rangierte nach Turnierende auf dem achten Platz.

Viel wichtiger als die akzeptablen Platzierungen war den Teilnehmern nach dem Turnier aber unisono die Tatsache, dass sich kein Spieler ernsthaft verletzt hatte. „Wir waren froh, uns mit den Topmannschaften aus dem Bezirk messen zu können, und wollen im nächsten Jahr wieder mit dabei sein“, gab beispielsweise Rehberg-Trainer Harald Hummel bekannt.