Erstellt am 21. September 2015, 08:45

von Stefan Berndl

Seriensieger Skalvy. Der Further Gordon Skalvy holte sich bei den österreichischen U20-Meisterschaften seinen fünften Titel en suite.

Gordon Skalvy präsentiert sich über die Hürden als das Maß aller Dinge.  |  NOEN, privat

Gordon Skalvy und die Hürden: Das scheint einfach zu passen. Das stellte das Talent des ULV Krems bei den österreichischen U20-Meisterschaften in Linz einmal mehr unter Beweis.

In einem kuriosen Rennen über 110 Meter hatte Skalvy nicht nur mit den Hürden zu kämpfen. „Von der Linzer Organisation wurde ein wettkampfgemäßes Aufwärmen leider verhindert“, ärgerte sich sein Trainer Eduard Holzer. Das schien seinen Schützling jedoch noch mehr anzuspornen, denn der junge Further sicherte sich in 14,67 Sekunden den Sieg. Und das, obwohl er beim letzten Hindernis sogar ins Straucheln geriet. Ein Erfolg, der auch aufgrund seines unfreiwilligen Stolperers ein knapper war. „Er wurde zunächst nicht von der Zielkamera erfasst“, erzählt Holzer. Schlussendlich reichte es dann aber doch für seinen fünften Titel in Serie. Nur knapp am Podest vorbei schrammte Skalvy dann im 100-Meter-Sprint. 11,27 Sekunden brachten ihm den undankbaren vierten Rang ein. Über die 200 Meter wurde es Platz sechs.

Lindner sichert Vizetitel über 80-Meter-Hürden

Doppelten Grund zur Freude hatte seine Vereinskollegin Magdalena Lindner: Das Sprinttalent sicherte sich sowohl über die 80-Meter-Hürden als auch im 100-Meter-Sprint die Vizestaatsmeistertitel der U16-Klasse. „Magdalena lieferte ein starkes Rennen, konnte aber – infolge eines mäßigen Starts – ihren Rückstand nicht mehr ganz wettmachen“, analysiert Holzer den Sprint-Auftritt Lindners. Ebenfalls zwei zweite Ränge ergatterte Lemuela Wutz, die damit ein großes Ausrufezeichen setzte. Die von Steffi Mrazek trainierte Athletin startete über die 5.000 Meter und wuchs dort über sich hinaus. Wutz steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um ganze drei Minuten und hatte so berechtigten Grund zum Jubeln. Als Sahnehäubchen gab es auch noch Silber über die 1.500 Meter.

Gut in Form präsentierten sich Carolin Sobotka und Peter Thomaso, auch wenn es am Ende nicht für einen Podestplatz reichte. Sobotka belegte im 3.000-Meter-Lauf der Klasse U16 den starken achten Rang, ebenso wie Thomaso, der das gleiche Ergebnis über die 5.000 Meter der Klasse U20 erbrachte.
 

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