Krems

Erstellt am 19. April 2017, 02:22

von Verena Bauer

Rabl und Kogler haben Motor noch nicht ausgereizt. Willi Rabl und Michael Kogler fahren zwar schon im Spitzenfeld mit, es ist aber noch Luft nach oben – und die müssen beide für ihre Meisterpläne ausnutzen.

Michael Kogler fuhr in seinem Citroen DS3 R3max ein starkes Rennen, kam aber nicht an einen entfesselten Daniel Wollinger ran.  |  Union Racing Team

Ganz zufrieden waren die zwei Wachauer Motorsportler Willi Rabl und Michael Kogler mit ihren Auftritten bei der Lavanttal-Rallye nicht – und das, obwohl beide auf Podestplätze fuhren.

Willi Rabl und Co-Pilotin Uschi Breineßl starteten erst mit dem zweiten Meisterschaftslauf der „Historic Rallye“ in Kärnten in die Saison und mussten den „Rost“ der Winterpause abschütteln. „Ich musste in Schwung kommen, da ich schon ein halbes Jahr nicht mehr im Rallye-Auto gesessen bin“, meint Rabl. „Wir sind zu vorsichtig gestartet und erst am zweiten Tag so richtig in Fahrt gekommen.“

Willi Rabl und Co-Pilotin Uschi Breineßl hatten im Lavanttal mit kleinen Startschwierigkeiten zu kämpfen.  |  privat

Um seinen Rivalen Kris Rosenberger einzuholen, setzte Rabl seinem Porsche ziemlich zu und hielt so die Mechaniker auf Trab, die die Kampfspuren beseitigen mussten. Vor der Prüfung im Theklagraben gab es dann auch noch ein Missverständnis mit der Zeitnehmung – Rosenberger blieb uneinholbar. Das Duo Rabl/Breineßl wurde hinter Rosenberger und Opel-Pilot Gert Göbendorfer Dritter; in der historischen Klassenwertung reichte es für Platz zwei.

Ähnlichen Tribut musste Michael Kogler dem Sieger der 2WD-Wertung, Daniel Wollinger, zollen. „Ich war am ersten Tag ganz ehrlich überrascht vom Energy-Start des Daniel Wollinger. Er ist da wirklich großartig gefahren“, ist Kogler ein fairer Zweitplatzierter. Er und Co-Pilotin Jenny Hofstädter blieben konstant, fehlerfrei und flott und hielten so die Konkurrenz auf Abstand. Besonders freute ihn die Bestzeit auf der Powerstage. „Das ist generell eine der längsten und auch schönsten Sonderprüfungen in unserem Land.“

Next Stop: das Wechselland.