Erstellt am 16. Februar 2016, 00:49

von Stefan Berndl

Paris ist Reise wert. Für Johannes Poscharnig erweist sich Frankreich als goldener Boden. Ihm gelang beim Studententurnier die Titelverteidigung.

Johannes Poscharnig läuft in Paris regelmäßig zur Höchstform auf. Wie schon im Vorjahr ging er auch diesmal als Sieger von der Planche.  |  NOEN, privat

Das weltgrößte Fechtturnier für Studenten, die X-Systra Challenge, ging in Paris über die Bühne. Da darf ein Kremser natürlich nicht fehlen: Johannes Poscharnig, der das Turnier im letzten Jahr für sich entschieden hatte, ging erneut auf die Jagd nach Spitzenplätzen. Rund 70 Fechter aus 15 Nationen sind jedes Jahr am Start, Konkurrenz war also ausreichend vorhanden.

Nach einer makellosen Vorrunde - mit sechs Siegen - war ihm auch das Glück hold. Dank eines Freiloses übersprang er die erste Ausscheidungsrunde. Im Viertel- und Halbfinale knüpfte er nahtlos an seine starken Leistungen aus der Gruppenphase an und marschierte souverän ins Finale. In Selbigem wartete der Belgier Lacoque.

Doch auch dieser musste die Dominanz des Kremser anerkennen. Poscharnig ließ dem Kontrahenten keine Chance und sicherte sich damit in Paris seinen zweiten Titel in Folge. Damit sammelte er auch viel Selbstvertrauen für die kommenden Turniere, in denen es vor allem um die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro geht. Poscharnig und der Salzburger Rene Pranz liefern sich ein Duell um das Olympia-Ticket.

Nicht nur in Paris, auch auf den heimischen Planchen zeigten die Kremser Kadetten ihre Klasse. Simon Hrubesch schaffte beim Ranglistenturnier in Graz den Sprung auf den elften Gesamtrang, und das nach einer durchwachsenen Vorrunde. Seine Vereinskollegen Martin Peutz und Raphael Jukl schafften den Aufstieg und verbesserten ihre Ranglistenplätze.