Erstellt am 08. März 2016, 09:04

von NÖN Redaktion

Premiere in Krems. Das Leistungszentrum für Sportakrobatik, das nun in der Wachau entstand, ist österreichweit das einzige seiner Art.

ÖFT-Präsident Friedrich Manseder (2. v. l), Sportstadtrat Albert Kisling (3. v. r) und Raimund Hager (2. v. r.), Präsident der Sportunion NÖ, überzeugten sich von den Qualitäten der Kremser Sportakrobatinnen.  |  NOEN, privat

Die Kremser Akrobaten fristen oftmals ein Schattendasein, sind aber, was ihre Erfolge anbelangt, stets für nationale Bestleistungen gut. Sportlich wie auch hinter den Kulissen wird gute Arbeit geleistet. Das wird auch von der Stadt Krems anerkannt. So nun auch im Rahmen der Anerkennung des Leistungszentrums.

„Es ist für uns nicht nur eine Bestätigung unserer tollen Leistungen, sondern auch ein Auftrag für die Zukunft“, ist sich Leopold Berndl, Präsident der Kremser Akrobaten, bewusst. Auf dem Papier besteht das Leistungszentrum bereits seit Anfang Jänner, nun wurde es durch Albert Kisling, ÖFT-Präsident Friedrich Manseder und Raimund Hager offiziell „eingeweiht“.

Nächstes Highlight: Junioren-WM in China

Das Trio überzeugte sich vor Ort von den Qualitäten des neu formierten Leistungskaders. Trainiert wird dieser einmal die Woche vom österreichischen Nationaltrainer Miguel Moreas Vaz. „Zudem wird auch die Zusammenarbeit mit der Stadt Krems intensiviert“, nennt Berndl eine weitere Neuerung. Erster Kooperationspartner ist bereits das BORG für Leistungssport in St. Pölten. Dort gibt es seit zwei Jahren auch die Sparte „Sportakrobatik“.

Was den Kremser Akrobaten aber noch fehlt, ist eine eigene Sportstätte. „Wir sind bemüht, ein eigenes Objekt zu finden“, ist Obfrau Jasmin Pflügl aber optimistisch.

Derweil wartet im März schon der nächste Höhepunkt: die Junioren-WM in China.