Erstellt am 01. März 2016, 09:04

von Stefan Berndl

Reischer: Am Ziel vorbei. Thomas Reischer peilte im 4-Städte-Crosslauf, der in Melk sein Ende fand, Rang drei an. Er wurde jedoch enttäuscht.

Thomas Reischer schien mit einem fünften Rang in Melk schon den dritten Gesamtrang im 4-Städte-Crosslauf fixiert zu haben, ehe ihm das Wertungssystem einen Strich durch die Rechnung machte.  |  NOEN, privat

In Melk ging der vierte und damit letzte Bewerb des 4-Städte-Crosslaufs über die Bühne. Unter 137 Teilnehmern fand sich auch Thomas Reischer vom team2run ULV Krems, der auch noch um einen Podestplatz in der Gesamtwertung kämpfte.

Vier Runden, insgesamt 5,65 Kilometer, galt es zu bewältigen. Reischer zeigte sich in guter Verfassung. Für die Spitze reichte es zwar nicht, er lief aber von Beginn an an dritter beziehungsweise vierter Stelle. Erst in der dritten Runde musste er seinen Kontrahenten, den Wiener Joe Simon, ziehen lassen. Da die Chance auf einen Podestplatz damit dahin war, lief Reischer nun ein kontrolliertes Rennen.

Gesamtrang drei in Reischers Visier

Doch während die Lücke nach vorne immer größer wurde, fanden von hinten Stefan Mayerhofer und Thomas Heigl – seines Zeichens Hauptkonkurrent in der Cup-Gesamtwertung – Anschluss an den team2run-Athleten. Beim letzten Anstieg musste Letzterer jedoch abreißen lassen, es lief auf ein Duell zwischen Reischer und Mayerhofer hinaus. Im Hinblick auf die bevorstehenden Crosslauf-Landesmeisterschaften verzichtete Reischer aber auf einen Zielsprint und gab sich mit Rang fünf zufrieden.

Damit schien der dritte Gesamtrang perfekt. „Ich habe dann aber verwundert festgestellt, dass Thomas Heigl vor mir gereiht wurde, obwohl ich bei drei Rennen vor ihm lag“, so Reischer. Die eigentümliche Berechnung des Cup-Bewerbs brachte ihm schließlich den undankbaren vierten Rang ein. Heigl hatte das glücklichere Ende für sich. „Trotz allem bin ich nicht ganz unzufrieden. Die Form für die Landesmeisterschaften am Sonntag passt“, so Reischer.