Erstellt am 26. Juli 2016, 06:29

von Stefan Berndl

Eine Reise wert: Hamburg-Wasser-Triathlon. Manfred Tischberger, Athlet des URC Langenlois, nahm beim Hamburger Wasser-Triathlon teil. Und geriet ins Schwärmen.

Ein Langenloiser in Hamburg. Manfred Tischberger brachte den Hamburger Wasser-Triathlon erfolgreich hinter sich und beendete ihn als Vierter seiner Altersklasse.  |  Privat

Der Hamburg-Wasser-Triathlon ist – laut eigener Aussage – der weltgrößte Triathlon. Und dabei einer der ganz besonderen Art. In diesem Jahr war auch Manfred Tischberger vom URC Langenlois am Start. Er nahm die olympische Distanz in Angriff.

Bereits der Start in den Bewerb ist ungewöhnlich. Die Athleten durchschwimmen einen 40 Meter langen Tunnel, der mit Strahlern ausgeleuchtet ist. Tischberger war in der 17. Startwelle vertreten und brachte die 1,5 Kilometer in 26:43 Minuten hinter sich. Die Wechselzone befindet sich mitten in Hamburg, auf dem Rad geht es dann durch die Innenstadt. Dabei gibt es etwa auch die berühmte Hamburger Reeperbahn zu sehen.

Tischberger absolvierte die Radstrecke in einer Zeit von 1:05:39 Stunden und ging auf einem Wendekurs entlang der Alster auf den letzten Abschnitt: das Laufen. Knapp 43 Minuten später überquerte er die Ziel linie, nach gesamt 2:22:26 Stunden. Als ausgezeichneter 84. in der Gesamtwertung, unter knapp 2.300 Startern. Noch besser: In der Altersklasse M50 bedeutete dies den vierten Gesamtrang. Auf das Podest fehlten ihm da knapp dreieinhalb Minuten.

„Die Atmosphäre war einzigartig“, beschreibt Tischberger seine Eindrücke in Hamburg. „Ein unglaubliches Erlebnis.“