Erstellt am 17. August 2016, 05:55

von Verena Bauer

Handballsaison wirft ihren Schatten voraus. Der Moser Medical UHK Krems befindet sich mitten in der Testphase für die kommende Saison.

Marko Simek auf Kollisionskurs mit den St. Pöltner Gegnern.  |  Verena Bauer

Nach dem schweißtreibenden Trainingsstart am 18. Juli gingen die Kremser Handballer in die Testphase über. Mit auf der Platte: die Neuzugänge Fabian Posch am Kreis und Gregory Musel im Tor. Außerdem kehrte Marcus Zupanac zum UHK zurück. Leonard Schafler kommt von der Union Kor neuburg und kann am rechten Flügel eingesetzt werden.

Ein Thema, das geneigte Handballfans auch während des Grunddurchgangs beschäftigen wird, machte sich bereits im Zuge der Testspiele gegen Westwien und St. Pölten bemerkbar. Die Regeländerungen, die mit 1. Juli in Kraft traten, betreffen sowohl den Tausch des Tormannes mit einem siebenten Feldspieler als auch die striktere Regelung des passiven Spiels (nur sechs Pässe nach Anzeigen des Zeitspiels).

„Mit dem siebenten Feldspieler kann man natürlich den Gegner überraschen, aber wenn man den Ball verliert, steht man ohne Torwart da“, meint UHK-Obmann Josef Nussbaum. Das war im Testmatch gegen Westwien manchmal der Fall, das die Wachauer hoch verloren. Gegen verstärkte St. Pöltner – Augustas Strazdas und Markus Wagesreiter zog es in die Landeshauptstadt – lief es deutlich besser. Ivo Belas ließ in der ersten Halbzeit das erste Brett spielen und gab dann den Youngsters eine Chance. Ergebnis: 34:26.

Im Weinviertelcup mussten sich die Kremser ebenfalls nicht verausgaben: Mit drei Siegen gegen Gastgeber Hollabrunn (19:9), Vöslau (22:14) und den tschechischen Erst ligisten Brünn (21:20) wurde die Belas-Truppe ihrer Favoritenrolle gerecht. Ob man daraus bereits positive Schlüsse für den Grunddurchgang ziehen kann, ist fraglich: Schließlich haben sich einige HLA-Clubs extrem verstärkt.