Erstellt am 19. Juli 2016, 02:28

von Stefan Berndl

Die Seriensiegerin schlägt wieder zu. Kirchberger über die 50 Kilometer ihren dritten Erfolg in Serie. Bei perfekten Bedingungen holte sich Ursula

Startschuss. Knapp 1.600 Fahrerinnen und Fahrer nahmen die 18. Auflage der Wachauer Radtage in Angriff. Am Ende hatten einige heimische Athleten Grund zur Freude. Allen voran Ursula Kirchberger.    |  Sommer

Waren im vergangenen Jahr noch knapp 2.000 Sportler in Mautern am Start, schrumpfte diese Zahl heuer auf rund 1.600 Teilnehmer über die drei Distanzen. Das lag vor allem an den wechselhaften Wetterbedingungen in den letzten Wochen. „Da konnten viele nicht genug trainieren“, so Hans Holzer, seines Zeichens Organisator der Wachauer Radtage.

Statt Hitze gab es dann kühle Temperaturen. „Optimale Bedingungen für die Fahrer“, sagt Holzer. Und so hatte die Veranstaltung auch heuer wieder einiges zu bieten. Etwa einen Solosieger über die 161 Kilometer. Martin Geretschnig, 27 Jahre alt, aus der Steiermark, konnte sich am Jauerling von der Konkurrenz absetzen und siegte schlussendlich mit einem deutlichen Vorsprung von mehr als vier Minuten. Der Kampf um Platz zwei wurde zum Fotofinish. Heli Puchwein hatte gegen Christian Brack das bessere Ende für sich.

Bei den Damen schrammte eine Lokalmatadorin nur knapp am Tagessieg vorbei. Die 26-Jährige Kerstin Siedler lieferte sich mit Agnes Kittel ein hartes Duell, musste sich schlussendlich aber mit Rang zwei zufriedengeben. Die Drittplatzierte hatte fast eine halbe Stunde Rückstand. Für Siedler war es nach dem zweiten Rang im Vorjahr über die Halb-Distanz der nächste starke Auftritt.

Kirchberger verteidigt ihren Titelgewinn

Der Power-Radmarathon der Herren über 99 Kilometer endete derweil mit einem sehenswerten Zielsprint. Fast 30 Fahrer fuhren beinahe Rad an Rad Richtung Ziel und kämpften um den Sieg. Andreas Tiefenböck hatte schließlich die schnellsten Beine. Als bester heimischer Fahrer präsentierte sich Fritz Rautner (RSC Krems) auf Rang 26. Bei den Damen war Birgit Hausmann der Erfolg nicht zu nehmen. Veronika Limberger finishte als beste Kremserin auf dem elften Platz.

So knapp die Kremser Athleten und Athletinnen auf den Langdistanzen am obersten Podest und den Spitzenplätzen vorbeischrammten, so souverän zeigte sich Ursula Kirchberger über die 50 Kilometer. Die Fahrerin des TRV Krems hatte drei Minuten Vorsprung und sicherte sich damit die Titelverteidigung. Im Vorjahr hatte sie sich im Zielsprint knapp durchgesetzt, diesmal gab es keinen Zweifel über die mögliche Siegerin. Das freute auch Holzer. „Es hat alles super funktioniert, es gibt nichts auszusetzen.“