Erstellt am 17. August 2016, 06:49

von Wolfgang Wallner

EM-Spektakel pur. Sabine Ortlieb schnappt sich im „Schwestern-Duell“ auf der Donau in Krems die ersehnte Goldmedaille.

Die besten Wasserski-Asse Europas „schwebten“ über die Donau.  |  NOEN

Mit bis zu 160 Stundenkilometer brettern die PS-starken Boote übers Wasser. Vier Renntage lang war Krems der Nabel der Wasserski-Welt. Spektakuläre Rennaction der „Wellenreiter“ und Formel-I-tauglicher Sound der Boote mit mehr als 500 „Pferdchen“ unter der Haube ließen so manches Zuschauerherz höher schlagen. Freilich nicht alle: Anrainer ärgerten sich über den Lärmpegel (mehr im Lokalteil).

Den Heimvorteil bei der EM „vor der Haustüre“ konnten die Tullner Wasserski-Ladies Sabine und Kathrin Ortlieb nützen. Die Schwestern lieferten sich ein packendes Duell. Schließlich durfte sich Sabine Ortlieb über F1-Gold freuen. „Europameisterin in Krems! Ich bin einfach nur happy“, strahlt sie.

Katharina Haselsteiner, ebenfalls für Tulln am Start, hatte Pech. Die frisch gebackene österreichische Staatsmeisterin musste nach einem Defekt ihres motorisierten „Zugpferdes“ nach dem zweiten EM-Lauf das Handtuch werfen.

Martin Praschinger belegte bei den Männern (F2) den dritten Platz, der Titel ging an Jake Frame.