Erstellt am 11. April 2016, 15:59

von Stefan Berndl

Willi Rabl setzt sich an die Spitze. Mit Platz zwei bei der Lavanttal-Rallye erobert Rabl die Gesamtführung in der Staatsmeisterschafts-Wertung.

Wie immer schnell unterwegs: Willi Rabl kam auch im Lavanttal als Gesamtzweiter ins Ziel.  |  NOEN, privat

Nach dem zweiten Gesamtplatz bei der Rebenland-Rallye wollte Willi Rabl im Lavanttal nachlegen. Doch wie schon beim ersten Bewerb der Staatsmeisterschaft der historischen Fahrzeuge gab es für den Routinier Höhen und Tiefen.

An der Spitze kündigte sich jedenfalls ein Top-Duell an, da neben dem mehrfachen Staatsmeister Johannes Huber auch Europameister Karl Wagner mit am Start war. Dieser erwischte am ersten Wertungstag auch prompt den besseren Start. Da Huber die falschen Reifen gewählte hatte, wurde aus dem erwarteten Drei- ein Zweikampf.

Dann machte allerdings die Technik Rabl zu schaffen. „Ich kann es mir auch nicht erklären, aber die Scheinwerfer haben plötzlich direkt vor mir auf den Boden geleuchtet.“ Am nächsten Tag gelang dann die Aufholjagd: Willi Rabl und Co-Pilotin Tatjana Praschl kämpften sich an den Europameister heran. Am dritten und letzten Tag attackierten die beiden noch einmal, es blieb aber bei Rang zwei. „Es war eine unsere besten Rallyes“, so Rabl, der dennoch zufrieden war. Zumal er mit dem Ergebnis die Gesamtführung in der Staatsmeisterschaft erobert hat. „Es hat riesig Spaß gemacht.“

Ebenfalls am Start war der Neo-Kremser Gottfried Kogler. Ihm und Co-Pilotin Tina Annemüller gelang in der 2WD-Wertung des Mitropa-Cups der Sprung auf den ersten Platz. In der Staatsmeisterschafts-Wertung der Klasse 2WD wurde er Rang vier.