Erstellt am 13. Juni 2017, 05:35

von Claus Stumpfer

Bronze für Bertl. In Slowenien ging der Wilhelmsburger Philipp Bertl auf die Titelverteidigung los. Zahlreiche Neuerungen bedeuteten Rang drei.

Über Stock und Stein. Philipp Bertl sah sich in Ljubljana mit einem anspruchsvollen Kurs konfrontiert und konnte daher zum Schluss auch den dritten Platz bejubeln.  |  NOEN, Niki Peer

Letzte Woche nahm der Wilhelmsburger Philipp Bertl wie auch schon im letzten Jahr beim Verd Extrem Enduro in der Nähe von Ljubljana (Slowenien) teil. „Im Vorjahr konnte ich dieses Rennen gewinnen, deshalb ging ich voll motiviert an den Start, aber der Veranstalter hat sich einige neue Sachen einfallen lassen, mit künstlichen Hindernissen und zwei Runden am Sonntag anstatt nur einer wie im Vorjahr“, schildert Bertl.

Diese Neuerungen bedeuteten vor allem, dass das Hauptrennen nun doppelt so lange gedauert hat. „Auch machten die zahlreichen neuen Hindernisse und Steinfelder das Rennen heuer noch anspruchsvoller und das Wetter trug noch mit über 30 Grad seinen Teil dazu bei“, war für den Trial-Spezialisten unter den Enduro-Cracks dies eigentlich ein kleiner Nachteil.

Doch schon bei der Qualifikation belegte Bertl den zweiten Platz hinter dem Italiener Diego Nicolleti (Beta). Beim Hauptrennen tags darauf erwischte Bertl dann einen optimalen Start und kam als Führender aus der ersten Runde. „Doch leider konnte ich das Tempo dann doch nicht bis zum Schluss halten“, war Bertl aber auch am Ende mit Rang drei nicht unzufrieden. Gewonnen hat der Spanier Pol Tarres vor Nicoletti.