Erstellt am 10. Mai 2016, 05:04

von Romeo Felsenreich

Damböck ist Meister. Nichts für schwache Nerven: In einem Herzschlagfinale sichert sich das U16-Fiver-Team rund um Eric Damböck den Titel.

Eric Damböck netzte im letzten Saisonspiel sechs Mal und ist nun wieder Meister.  |  NOEN, zVg

Jubelnd lagen sich die die jungen Fivers in den Armen. Mittendrin, satt nur dabei war auch Eric Damböck. Mit sechs Toren leistete der Wiesenfelder Angreifer einen westlichen Beitrag zum Meistertitel mit der U16. Zur Pause lagen die Wiener noch mit vier Toren zurück, setzen dann aber in ihrem letzten Meisterschaftsspiel gegen bärenstarke Atzgersdorfer zur Aufholjagd an. Zumindest einen Unentschieden musste her. Und dies gelang auch – buchstäblich in letzter Sekunde, als Fabian Glätzl mit der Schlusssirene zum 29:29 traf. „Es war einfach unglaublich – ein echter Krimi“, jubelt Damböck. „Dass ich nun bereits zum viertel Mal in Folge den Gewinn der Meisterschaft feiern darf, ist ein tolles Gefühl.“

Dabei bremste Damböck zur Saisonmitte ein Schlüsselbeinbruch beinhart aus. Acht Wochen ging für das Talent gar nichts mehr. „Jetzt ist aber wieder alles in Ordnung. Ich bin schon fast wieder der Alte“, erzählt der 16-Jährige.

Zur Draufgabe darf sich Damböck nun auch bester Torschütze seines Teams nennen. Insgesamt traf der erst anfang der Saison zum Team Gestoßene 53 Mal ins Schwarze. „Ohne der tollen Unterstützung meiner Mitspieler wäre das aber nicht möglich gewesen“, weiß der Stürmer.

Die Saison ist nun zwar beendet, Zeit zum Durchschnaufen hat Damböck aber noch nicht. Am Wochenende steht das HLA U20 Cupfinale am Programm und am 22. Mai geht’s in der U18 um den Landesmeistertitel. Auch bei den Staatsmeisterschaften, welche am 28. und 29. Mai in Bad Verlauf über die Bühne gehen, ist der Wiesenfelder am Start. „Dort wollen wir unseren Titel unbedingt verteidigen. Ich bin auch optimistisch, dass uns das gelingen wird“, erzählt Damböck.

Auch Mama Irene, welche ihren Sohn beim Herzschlagfinale gegen Atzgersdorf lautstark unterstützte, ist stolz auf ihren Sohn: „Es freut mich, dass er sich nach seinem Wechsel so gut eingelebt hat.“