Erstellt am 13. Oktober 2015, 05:52

von Claus Stumpfer

Größter Erfolg bisher. Motorsport / Die ersten Auner-Cup-Gesamtsieger stehen fest, und Traisens Pascal Krieger gehört erstmals dazu. Es war ein wahrer Krimi, den sich der Traisner Pascal Krieger in der Auner-Cup-Jahreswertung der Zweitakt-125er mit seinen Konkurrenten lieferte,

 |  NOEN

Es war ein wahrer Krimi, den sich der Traisner Pascal Krieger in der Auner-Cup-Jahreswertung der Zweitakt-125er mit seinen Konkurrenten lieferte, aber am Ende konnte der KTM-Pilot, der für ÖMRC St. Georgen RLE-MX Shop fährt, den Titel holen. Zweiter wurde mit dem Yamaha-Piloten Markus Rammel vom MSC Imbach Racing Team ein weiterer Niederösterreicher vor dem Welser Sebastian Wolf auf einer weiteren KTM.

Ein Wahnsinn, dass ich am letzten Drücker in Kirchschlag noch das Momentum genutzt habe, und die Meisterschaft noch gedreht habe“, jubelte Krieger über zwei nahezu perfekte Rennen in Kirchschlag, der letzten Auner-Cup-Station.

Die fast nicht mehr zu erwartende Kehrtwende zeichnete sich dabei bereits im ersten Lauf ab. Rammel musste in diesem, aufgrund eines Defektes aufgeben, und somit schmolz sein respektables Punktepolster (23) auf drei Punkte, da sein Meisterschaftsverfolger Krieger zweiter hinter Christian Schrenk wurde. Platz drei im ersten Lauf ging an Wolf. Theoretisch musste Rammel im zweiten Lauf „nur“ einen Platz hinter Krieger ins Ziel kommen, doch es sollte anders kommen. Schon den Start zum zweiten Rennen verhaute Rammel komplett, konnte dann aber binnen weniger Runden die Führung übernehmen. „Alles schien für ihn zu laufen“, gab sich auch Krieger schon mit dem zweiten Cup-Rang zufrieden. Doch in der letzten Runde gab der Vergaser bei Rammel den Geist auf, und so durfte noch sensationell Krieger über den Titelö jubeln.

„Ich habe mich über das ganze Jahr kontinuierlich gesteigert und fuhr vor allem bei den letzten Rennen sehr stark“, sah er dies als Lohn dafür. Am Ende reichte ihm ein zweiter Platz im letzten Rennen hinter Schrenk für den Gesamtsieg.