Erstellt am 20. Oktober 2015, 06:07

von Claus Stumpfer

Kein letztes Rennen. Die Ducati Challenge Austria ist Geschichte, der letzte Lauf wurde abgesagt — Grabner stand ohnehin als Zweiter fest.

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 Nach dem Rennen am Pannoniaring, das eigentlich das vorletzte der Saison hätte sein sollen, waren die ersten beiden Plätze schon fixiert. „Der Steirer Nico Thöni lag für mich uneinholbar an erster Stelle, genauso wie ich uneinholbar für den Dritten, ebenfalls einen Steirer, war“, schildert der Hainfelder Ernst Grabner, die Ausgangslage vor dem letzten Rennwochenende der Ducati Challenge Austria. Zum Rennen selbst sollte es dann aber gar nicht mehr kommen — Regen machte die Strecke unbefahrbar.

Für Grabner kein Beinbruch, denn diese Saison hatte ohnehin schon einiges für ihn parat. „Ein schwerer Trainingssturz im April in Frankreich lag mir lange in den Knochen und den ersten Lauf zur DDC in Brünn konnte ich nur auf Rang sieben beenden“m erinnert er sich ungern an den Auftakt.

Erst beim zweiten Lauf am Pannoniaring konnte Grabner mit seiner „Fighter“ schon fast wieder an seine alte Form anschließen und wurde schlussendlich Zweiter. „Am Redbull-Ring in Spielberg stand ein Motorwechsel an, weil ich selbst einen Getriebeschaden verursacht hatte“, ärgert er sich. Nach Rang fünf im DDC-Lauf konnte er dann endlich den ersten Nakedbike-Lauf gewinnen. Am Slovakia- und dann auch am Pannonia-Ring war aber der junge Nico Thöni zu stark — Grabner wurde jeweils Zweiter. Und zu Silber reichte es auch gesamt.