Erstellt am 01. März 2016, 05:29

von Claus Stumpfer

Kurioser Ski-Event. Nach dem Erfolg im Vorjahr wird nun zum zweiten Mal zum Rennen auf die Mitterbacher Gemeindealpe geladen.

 |  NOEN, gemeindealpe.at

Am letzten Tag der Skisaison 2014/15 wurde das erste Gmoa-Oim-Race mit großem Erfolg ausgetragen. Fast 40 Teams zu jeweils drei Mädels und Burschen nahmen am außergewöhnlichsten Rennen der Saison auf der Mitterbacher Gemeindealpe teil. „Der Erfolg des Events schreit nach einer Wiederholung“, meint Organisator Genti Ofner, und ruft am 12. März zum zweiten Mal zum „allerwildesten und allerlängsten Skirennen Ostösterreichs“.

Was unterscheidet das Gmoa Oim Race von „normalen“ Skirennen? „Alles“, sagt Ofner, für den am wichtigsten ist, dass es nicht nur um hundertstel Sekunden geht, sondern in erster Linie um den Spaß. „Den Spaß im Team anzutreten, die Abfahrt sowohl über freeride- als auch präparierte Pisten zu genießen, und vor allem auch die Side-Events zu erleben.“

Die Streckenführung ist bis auf wenige Richttore frei, die Läufer suchen sich ihre eigene Ideallinie vom Terzerhaus in 1.626 Meter Höhe bis ins Tal. „Es geht um die möglichst schnelle Bewältigung von mehr als 800 Höhenmetern — das Team, welches die beste Mischung aus schneidigem Schuss und wohldosiertem Schwung findet, wird der strahlende Sieger sein“, weiß Ofner.

Rennen steigt erst nach dem Pistenschluss

Gefahren wird nach dem Pistenschluss, um kein Sicherheitsrisiko für andere einzugehen, und den Teilnehmern die komplette Gemeindealpenpiste zur Verfügung zu stellen. Die Dreierteams müssen als erste Hürde einen kleinen Lauf im Tiefschnee rund um den Senderturm bewältigen und schnallen erst dann ihr Gerät an. Gefahren werden darf mit allem, was die steilen Hänge, geschmeidigen Firnpassagen und Sprünge ins Tal bewältigbar macht.

Ski-Fex Ofner und Mitorganisator Siegfried Größbacher wollen mit dieser Art von „freiem“ Rennen an die Anfänge der Skiära erinnern. „Schon lange vor Weltcup- und FIS-Rennen fanden auf der Gemeindealpe Abfahrtsrennen statt, bei denen derjenige Sieger war, der sich am tollkühnsten durch die Tiefschneehänge stürzte“, will Ofner die Tradition der „wilden Hunde auf Brettln“ aufleben lassen!

Nach dem Erfolg des Vorjahres haben sich die Organisatoren für heuer aber ein paar neue Highlights einfallen lassen. „Im Zielgelände werden wir unsere Gäste mit heißen Getränken und regionalen Schmankerl verwöhnen, nach der Siegerehrung coole Bands aufspielen lassen und bei der Tombola tolle Sachpreise verlosen“, sollen dabei alle Teilnehmer die Chance auf Preise haben.