Erstellt am 18. Oktober 2016, 04:04

von NÖN Redaktion

St. Veit siegt dank verletztem Schober. Angeschlagen gewinnt Wolfgang Schober Entscheidungsspiel gegen Baden.

Die erfolgreichen Donic-Liga-Mannschaft.Wolfgang Schober, sitzend Bernhard Kranabitl, Mannschaftführer Andreas Weitzl und Slavko Jovanovic (v. l.).  |  privat

Zu einem wahren Krimi kam es am Samstag in der Donic-Liga-Heimpartie von SG St. Veit/Hainfeld gegen den Badner AC. Die Gäste mussten ohne ihre Nummer eins Armond Bolbolian antreten, aber auch St. Veits Wolfgang Schober war verletzt. „Ich konnte aber spielen und hielt auch im entscheidenden letzten Match bis zum fünften Satz durch“, freut er sich.

„Da war dann das Publikum der fünfte Mann und hat mich zum Sieg getrieben“, weiß er, bei wem er sich zu bedanken hat. Ganz souverän agierte wieder Bernhard Kranabitl, der wie zuletzt keinen Satz abgab und alle seine drei Einzel gewann. In ähnlicher Weise spielte Slavko Jovanovic, der sich nur bei einem Match etwas mühen musste – trotzdem 3:0-Siege! Andreas Weitzl spielte sehr beherzt, konnte aber leider kein Spiel gewinnen. „Aber auch er wird von Spiel zu Spiel besser“, betont der sportliche Leiter Harald Kurzböck. Von den Doppelpartien wurde eines gewonnen (Kranabitl/Jovanovic) und eines verloren (Schober/Weitzl), sodass die Partie letztlich 8:6 für die SG endete.

Eine mannschaftlich starke Leistung zeigte die Unterliga Mannschaft A auswärts gegen die Gemeinde St.Pölten. Ferdinand Nekula, Stefan Wokurek und Thomas Meier gewannen 6:3. „Einzig Jürgen Wallo war für die St.Veiter zu stark, er gab keinen einzigen Satz ab“, kennt Harald Kurzböck, sportlicher Leiter St. Veits, den Leader St. Pöltens. Das Doppel wurde von Wokurek/Meier souverän mit 3:1 gewonnen.

In der Unterliga B bekamen es die St.Veiter mit Klosterneuburg zu tun, gegen die man mit 2:6 unterging. Einen Lichtblick gab es für Kurzböck dennoch: „Philipp Leeb ging zwar dieses Mal leer aus, zeigte aber erneut, dass er starken Gegnern gefährlich werden kann.“ Sylvia Fuchs und Harald Kurzböck konnten ihre Partien 3:0 gegen Philipp Heck gewinnen. Das Doppel ging im 5. Satz an Klosterneuburg.