Erstellt am 23. Mai 2017, 04:57

von Claus Stumpfer

199-Runden-Cup: Stockerl verpasst. Beim Auftakt der Serie in Brünn machten den Gölsentalern eine streikende Maschine und das Wetter Probleme.

Gleich zwei Teams stellten die Rainfelder „Herzbuben“ in Brünn. Eines fuhr Maschinen mit 600 ccm (4. Platz), das andere 1000er (6.).  |  NOEN

Der Veranstalter Stardesignracing organisierte heuer erstmals einen 199-Runden-Cup, welcher auf vier Termine und drei unterschiedliche Rennstrecken aufgeteilt ist. Das Rainfelder Herzbuben-Racingteam stellt zum Auftakt in Brünn gleich zwei Teams: Die 1000er mit Andreas Herz, Martin Speck und Ernst Neuhofer und ein 600er-Team mit Max Pinter, Andreas Kaiser und Christian Stöger.

Es begann für die Rainfelder aber gleich mit Problemen: Die 636er Kawasaki von Max Pinter streikte. „Es wurde viel geschraubt und Max konnte nur einen Trainingsturn absolvieren, was den letzten Startplatz bedeutete“, schildert Herz. Zu dem zog zehn Minuten vor Rennstart ein Gewitter auf, also Reifenwechsel für drei Motorräder.

Bei den 600ern startete Pinter mit dem Bike von Kaiser. Die Strecke begann langsam aufzutrocknen, Fahrerwechsel und Kaiser gaste los. Auf fast trockenen Strecke holte Stöger mit seiner Yamaha R6 die letzten Runden raus.

Beim 1000er-Team waren die Reifen bei Martin Speck am schnellsten gewechselt und er startete das Rennen. Abgelöst wurde er von Herz und seiner Aprilia. In den Genuss der fast trockenen Rennstrecke gelangt Ernst Neuhofer und holte noch Toprundenzeiten heraus.

Bei 54 gemeldeten Teams reihte sich das 1000er-Team am Elften und das 600er Team am vierten Platz ein.

„Ein tolles Rennen, in dem nicht nur die Leistungen unserer Rennmaschinen, sondern auch der Zusammenhalt untereinander gefragt war — jeder half jedem“, bedankt sich herz auch bei den Helfern Markus sowie Willi und freut sich schon auf Teil zwei des Cups am Slovakiaring.