Erstellt am 08. Februar 2016, 12:31

von Claus Stumpfer

Posch immer besser. Freestyle / Der Traisner Sascha Posch erzielt auf der Buckelpiste von Valmalenco sein bisher bestes Europacup-Ergebnis. Letzte Woche fanden im italienischen Valmalenco zwei Europacup-Buckelpistenbewerbe statt.

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Letzte Woche fanden im italienischen Valmalenco zwei Europacup-Buckelpistenbewerbe statt. „Die Italiener sprangen für den Schweizer Ort Ariolo ein, der wegen Schneeproblemen absagen musste, was mir aber zugutekam, weil ich die Buckelpiste von Valmalenco bereits kannte“, konnte sich der Traisner Sascha Posch über den bislang größten Erfolg seiner Karriere freuen.

Auf der eisigen, schwierigen Piste, fuhr er erstmalig in einem Europacup-Bewerb ins Finale und erreichte im ersten Bewerb mit zwei sehr soliden Läufen den hervorragenden siebenten Platz. „Ich bin überhaupt der erste Österreicher, der nach 15 Jahren bei einem Europacup-Rennen auf der Buckelpiste wieder ins Finale gekommen ist“, berichtet er stolz.

Im zweiten Bewerb am Samstag wiederholte er zwar den Finaleinzug, konnte aber nicht ganz den Erfolg des Vortages wiederholen. „Gleich den ersten Sprung habe ich verhaut, so war dann nicht mehr als Rang zwölf drinnen.“

Eigentlich wollte Posch seine Topform als nächstes beim Heimrennen in Lackenhof ausspielen, doch leider musste auch dieser Europacupbewerb wegen Schneemangels bereits abgesagt werden. Ein Ersatzort fand sich in Österreich aber bereits, Posch hofft nun im Montafon auf eine ähnlich starke Leistung wie in Italien. „Schade dass es mit Lackenhof heuer nichts wurde, aber auch auf Montafon freue ich mich riesig“, hofft er auf eine neuerliche Rangverbesserung.