Erstellt am 18. Januar 2016, 12:45

von Rainhart Kram-Aron

Schnee als Bremsklotz. Halle muss für erste Einheiten herhalten. "Der Region fehlt ein Kunstrasenplatz", klagt Hohenbergs Boss Johann Sturm.

Traisen muss weiter auf die Dienste von Roman Kraushofer (l.) verzichten. Der Heilungsprozess des Defensivmanns verzögert sich.  |  NOEN, Stumpfer

 Mit dem ersten Training am Freitag startet Hohenberg in die Vorbereitung. Die ersten Testspiele finden aber erst am 6. Februar in Wien gegen Ankerbrot statt. Auch aufgrund des Wetters wird das Basistraining in der Halle stattfinden oder als Alternative ein Lauftraining im Freien.

„Einzelne Spieler halten sich mit Lauftraining fit, unsere Wiener Spieler trainieren den ganzen Winter durch“, erzählt Obmann Johann Sturm. Der Großteil der Mannschaft beginnt aber diese Woche mit dem Training.

Hohenberg hat zwar eine Halle zur Verfügung, ansonsten gibt es aber für Obmann Sturm wenig Alternativen bei diesem Wetter und er würde sich einen Kunstrasenplatz wünschen. „Leider sind die Trainingsmöglichkeiten im gesamten Traisen- und Gölsental beschränkt und unsere Teams dadurch auch benachteiligt — die Kosten für Kunstrasenplatzmieten sind enorm, von einem eigenen Kunstrasenplatz in unserer Region würden alle Bezirksmannschaften profitieren“, sieht er sich aber auch so gut gerüstet fürs Frühjahr. „Wenn sich keiner verletzt haben wir einen guten Kader!“

Vizemeister Traisen hatte bereits vorige Woche Trainingsstart. Mit drei Einheiten in der Woche wird die konditionelle Basis gelegt. Auch Traisen hat eine Halle zur Verfügung, als Alternativen gibt es, laut Trainer Martin Simader, natürlich Laufeinheiten. „Körperlich sind wir im Frühjahr immer stärker drauf, da im Sommer die Vorbereitungszeit nie so umfassend ist.“

Traisen muss weiter auf den Defensiven Roman Kraushofer verzichten, weil der Heilungsverlauf seiner Verletzung nicht wie erhofft verlaufen ist. „Nach dem Abgang von Macourek wäre er noch wichtiger“, wünscht ihm Simader baldige Genesung!“