Erstellt am 21. September 2015, 13:17

von Claus Stumpfer

Sensation ist perfekt. Der UTC Eschenau hat mit seinen Seniorinnen 45+ tatsächlich den Aufstieg in die Bundesliga geschafft — 6:0-Sieg über Uttendorf!

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Große Freude im kleinen Eschenau: In der entscheidenden letzten Bundesliga Play-off-Begegnung konnten sich die Damen um Mannschaftsführerin Sylvia Macheleidt gegen den ESV Uttendorf aus Salzburg klar durchsetzen und haben sich somit die Startberechtigung für die höchste Spielklasse erkämpft!

„Trotz der Niederlage eine Woche zuvor in Graz war bei uns allen vorsichtiger Optimismus angesagt — der Heimvorteil und die bislang starken Saisonleistungen gaben Hoffnung“, zeigte sich der sportliche Leiter Gabriel Körner nach dem Triumph nicht wirklich überrascht. Bevor gefeiert werden konnte, hatten die Ladys aber doch noch ein Stück Arbeit zu leisten — wirklich hart wurde es am Ende aber nicht, auch wenn der Auftakt durchaus Nervosität erkennen ließ.

Doris Mayr fehlte verletzungsbedingt

„Nur Macheleidt dominierte ihr Spiel von Anfang an, den anderen geriet der Start in ihr Einzel nicht nach Wunsch“, weiß Körner. Sowohl Leopoldine Frid, als auch Renate Böck und Elfriede Faßler waren in ihren ersten Sätzen deutlich unterlegen. „Aber wieder einmal bewiesen unsere Tennis-Ladys Kämpferherz“, sah Körner begeistert, wie alle drei ihre Matches mit großartigem Einsatz noch drehen konnten. Somit war mit dem Zwischenstand von 4:0 bereits nach den Singles die Entscheidung gefallen. Dass die Eschenauerinnen auch noch die beiden folgenden Doppel (Patrizia Nolz kam für Elfriede Faßler zum Einsatz) gewinnen konnten, war dann die Draufgabe.

Besonders bemerkenswert: Eschenau hat den Aufstieg trotz des verletzungsbedingten Fehlens ihrer Nummer Doris Mayr in allen drei Play-off-Spielen geschafft. Für Körner ein Indiz, wie viel Qualität in der Mannschaft steckt und wie ausgeglichen das Team aufgestellt ist.

Körner: "Aufstieg wahrlich verdient"

„Unsere Damen haben sehr viel trainiert und lange auf den Erfolg hingearbeitet — sie haben sich den Aufsteig wahrlich verdient“, gratuliert Körner und berichtet von der großen Euphorie im Verein. Auch wenn bisher noch kein Plan existiert, wie die für den Bundesligaeinsatz erforderlichen Mittel und Infrastruktur aufgetrieben werden sollen, ist er sich sicher, dass auch dies gelingt.

Der UTC Eschenau mit Präsident Heinz Gundacker, Vizebürgermeister in Ilse Zelle, Renate Böck,

Doris Mayer, Sylvia Macheleidt, Leopoldine Frid, Elfriede Faßler, Bürgermeister Alois Kaiser (hinten, v. l.), den Spielerinnen des ESV Uttendorf und UTC-Ehrenpräsident Andi Gaupmann (vorne).

„Heinz Gundacker undAndreas Gaupmann haben gute Arbeit geleistet, auf die aufgebaut werden kann“, fiebert der sportliche Leiter Gabriel Körner schon den Spielen gegen die besten Tennisklubs Österreichs in der kommenden Saison entgegen. Gespielt wird dann in Kitzbühl, Wien oder Graz und eben Eschenau.


Hintergrund

Der UTC Eschenau mit Präsident Heinz Gundacker, Vizebürgermeister in Ilse Zelle, Renate Böck,
Doris Mayer, Sylvia Macheleidt, Leopoldine Frid, Elfriede Faßler, Bürgermeister Alois Kaiser (hinten, v. l.), den Spielerinnen des ESV Uttendorf und UTC-Ehrenpräsident Andi Gaupmann (vorne).

„Heinz Gundacker undAndreas Gaupmann haben gute Arbeit geleistet, auf die aufgebaut werden kann“, fiebert der sportliche Leiter Gabriel Körner schon den Spielen gegen die besten Tennisklubs Österreichs in der kommenden Saison entgegen. Gespielt wird dann in Kitzbühl, Wien oder Graz und eben Eschenau.