Rainfeld

Erstellt am 13. Juni 2017, 05:37

von Claus Stumpfer

Zwei „Herzbuben“ landeten am Podest. Die Racer vom Team Rainfelder Herzbuben waren in den letzten Wochen bei internationalen Einsätzen stark unterwegs.

Die Rainfelder Herzbuben waren zuletzt erfolgreich bei Rennen in Brünn und am Pannoniaring im Einsatz. Als schnellster Pilot des Teams kristallisierte sich in dieser Saison Martin Speck heraus, der selbst Teamleader Andreas Herz ein ums andere Mal hinter sich lässt.  |  NOEN, privat

Ganz im Zeichen der Cup-Rennen standen die letzten beiden Wochen der Rainfelder Motorradsportler. Der Auftakt wurde in Brünn gemacht. Das Wetter spielte auch mit und so konnten sich alle ohne weitere Probleme auf die Rennen vorbereiten. Für das Sternchenrace stellte sich Christian Stöger auf die Pole und Andreas Kaiser belegte im Qualifying Rang acht.

Beim Rennen holte dann aber Kaiser mächtig auf und es kam zum Duell an der Spitze mit mehrmaligem Führungswechsel. Am Ende siegte Kaiser vor Stöger. „Ein spannendes Rennen, bei dem die fünf Runden fast zu kurz waren“, schildert Andreas Herz, der dann selbst in der 1000-er-Superbike-Klasse an der Reihe war. Herz fährt den A-Cup, seine Teamkollegen Martin Speck und Ernst Neuhofer B-Cup.

Insgesamt waren 56 Racer am Start. Martin Speck legte einen sensationellen Start hin und verwies sogar Herz in die Schranken. Nach einem schlechten Start kämpfte sich herz zwar Platz um Platz nach vor, attackierte Speck noch ein paar Mal, doch der rettete seinen Vorsprung und finishte auf Platz 26, Herz belegte Rang 28. Neuhofer startete vom letzten Platz und konnte sich nicht verbessern.

Als letztes Cup-Rennen war die Supersport-Klasse 600 am Start. Max Pinter (B-Cup) startete vom letzten Platz, nachdem er vor dem Qualifying die Nacht an seiner Kawasaki durchgeschraubt hatte und dann nur ein paar Trainingsturns bestreiten konnte. Im Rennen machte der Fußballtrainer vom SU St. Veit dann aber vier Plätze gut.

Letzte Woche ging dann das Pokalrennen am Pannonia-Ring in Szene. 150 Racer aus ganz Europa standen in drei aufeinander folgenden Rennen am Start. Auch das Team rund um Andl Herz konnte sich qualifizieren und jeder absolvierte ein sensationelles Rennen. Bester „Herzbube“ war Speck (25.) vor Herz (27.), Stöger (40.), Kaiser (55.), Pinter (60.). und Neuhofer (102.).