Erstellt am 11. April 2017, 05:00

von Raimund Bauer

Mank holt sich das Relegationsspiel. Im letzten Spiel überholte Mank den Tabellenvorletzten . Melk muss in die Landesliga.

Jubeltraube. Durch den Sieg gegen Melk gaben die Mankerinnen die Rote Laterne an den Bezirksnachbarn ab. Der UVC Mank spielt damit in der Relegation. Melk muss in die 1. Landesliga.  |  Bauer

MANK - MELK 3:1. „Siegen oder fliegen“. Unter dem Motto stand das letzte Spiel. Wer gewinnt, hat die Chance zur Relegation und dem Verbleib in der 2. Bundesliga Nord. Wer verliert muss in die Landesliga absteigen.
Und da setzten sich die Manker Damen im Heimspiel durch. In der voll besetzten Kilber Sporthalle verschliefen die Heimischen zunächst den Start.

Auffällig: Melks Ex-Kapitänin Julia Teuretzbacher schlug im ersten Satz Punkt um Punkt. Melk zog schnell davon. Bei der zweiten technischen Auszeit stand es bereits 16:11. Das ließ sich die Truppe von Werner Simoner nicht mehr aus der Hand nehmen. Doch wie schon in der gesamten Saison zeigten sich die Mankerinnen kämpferisch. Im zweiten Durchgang schon mit 8:3 in Front, holten die Gäste jedoch auf.

Initialzündung durch Gabriele Pemmer

Coach Benhard Heinreichsberger zog sein Ass aus dem Ärmel. Gabriele Pemmer kam in die Partie und die Mankerinnen übernahmen vollends das Kommando. Am Ende stand es 25:18 auf der Anzeigentafel. „Dafür haben wir sie auch geholt. Gabriele hat die nötige Ruhe in unser Spiel gebracht“, freute sich Trainer Bernhard Heinreichsberger.

Auch der dritte Satz ging in der Tonart weiter. Die Mankerinnen stabilisierten sich und Melk beging zahlreiche technische Fehler. Mit 25:15 gingen die Mankerinnen mit 2:1 in Sätzen in Front.

Fehler um Fehler summierten sich im vierten Satz. Beide Teams lebten von den technischen und Service-Fehlern der jeweils anderen Mannschaft. Melk lag sogar 17:15 in Front, als eine Aufschlagserie von Julia Schwarz den Heimischen wieder den Vorteil brachte. Gleich den ersten Matchball bei 24:19 verwertete der UVC Mank und stieß Melk in die Landesliga.