Erstellt am 25. April 2017, 02:17

von Raimund Bauer

Am Wachauring heulten die Motoren. Max Pucher holte sich den Sieg vor Geburtstagskind Alois Höller.

Lokalmatador gewann. Karl Schadenhofer sicherte sich in seiner Klasse den Sieg am Melker Wachauring. Der Rallycross-Pilot setzte sich gegen Oliver Gruber im Finale durch.  |  privat

81 Teilnehmer in sieben Kategorien fuhren um den Sieg beim zweiten Saisonrennen zur heimischen und tschechischen Rallycross-Meisterschaft auf dem Melker Wachauring. In der Klasse der Supercars kam es zum erwarteten Duell zwischen Max Pucher und Alois Höller, der seinen 60. Geburtstag feierte.

Der Oberösterreicher lieferte auch im Vorlauf eine spektakuläre Einlage. Höller überschlug sich mit seinem Fahrzeug. Dennoch gelang ihm der Einzug ins Finale. Max Pucher setzte sich jedoch souverän durch. Pech hatte Lokalmatador Rene Derfler. Aufgrund eines technischen Defektes musste er seinen Mitsubishi Lancer nach der ersten Runde abstellen.

In der Klasse Super Touring Cars +2000 kam es zum Zweikampf zweier Lokalmatadoren. Der regierende Staatsmeister Oliver Gruber war in den Vorläufen eine Klasse für sich und qualifizierte sich ohne Probleme für das A-Finale. Karl Schadenhofer lieferte sich mit Gruber im Finale ein packendes Duell.

Am Ende entschieden lediglich zwei Sekunden über Sieg und Niederlage. Karl Schadenhofer gewann mit seinem VW Golf vor Oliver Gruber und Lukas Hinterberger.

Drift-Challenge. Zum Auftakt der neuen Saison am Melker Wachauring feierte Lokalmatador Georg Comandella einen vollen Erfolg. Der Ybbser setzte sich in der 2WD-Wertung vor Wolfgang Schmid und Josef Spiessl durch. Das gleich Bild zeigte sich in der „Race“-Klasse. Alle drei Fahrer dominierten die Läufe.

Bei den Driftern in der Allradklasse war Martin Jansa nicht zu bezwingen. Auf den weiteren Rängen landeten Christian Kornherr und Anton Brunthaler. Nicht mit dabei war Günther Denk, der freiwillig auf einen Start verzichtete.Der nächste Lauf der Drift-Challenge geht am 25. Mai in der Steiermark über die Bühne.