Erstellt am 12. Juli 2016, 05:00

von Raimund Bauer

Stollnberger bezwang Berg am Schnellsten. Bei der 18. Auflage des internationalen Rennens in St. Anton/Jeßnitz nutzten die Lokalmatadoren den Heimvorteil.

Schnellster Athlet. Der Haager Andreas Stollnberger sicherte sich den Gesamtsieg bei der 18. Auflage des Internationellen Bergrennens in St. Anton-Jeßnitz.  |  Raimund Bauer

Wenn sich dich Einwohnerzahl an zwei Tagen in St. Anton/Jeßnitz und Puchenstuben mindestens verdoppelt, dann ist es wieder Zeit für das Internationale Bergrennen. Dem Ruf des einzigen Bergrennens in Niederösterreich – veranstaltet vom Emsi-Motorsport – folgten am Wochenende wieder zahlreiche Zuschauer, die die Steinleiten bevölkerten. Auch die am Sonntag heißen Temperaturen hielten die Fans nicht ab.

In der Klasse der historischen Fahrzeuge sicherte sich Reinhard Sonnleitner aus Hollenstein mit seinem VW Rallye Golf G60 den Gesamtsieg. In der allgemeinen Klasse kam es zu einer kleinen Überraschung. Der Purgstaller Karl Schagerl hatte in seinem zweiten Lauf Glück. Kurz vor Zielende löste sich der Turboschlauch am VW, sodass der Motor kein Gas mehr annahm. Dennoch rollte Schagerl über die Ziellinie.

Mit der Bestzeit und gleichzeitig neuen Streckenrekord bei den Tourenwagen im letzten Durchgang, rettete er zumindest den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Dafür errang er den Klassensieg und den Sieg in der Tourewagengesamtwertung. Am schnellsten die Steinleiten hinauf kam der Haager Andreas Stollnberger mit seinem Formel-Fahrzeug. Am Ende hatte er knapp drei Sekunden Vorsprung auf Karl Schagerl. Weitere Lokalmatadore durften sich sogar über Stockerlplätze in ihren Klassen freuen. Franz Aigner aus Gaming kam bei den historischen Fahrzeugen (C2 -2.000 ccm) auf den zweiten Platz. Bert Strohmeier wurde in der Gruppe A -2.000 ccm mit seinem Suzuki Swift Super 1600 Zweiter.

Jakob Löffler aus Gaming verpasste nur knapp den Sieg in der Klasse GT und wurde Zweiter. Michael Emsenhuber vom Veranstalterteam Emsi-Motorsport kam in seiner Klasse auf Rang acht (28. Gesamt).