Erstellt am 08. März 2016, 08:20

von Raimund Bauer

Erste Pflichtaufgabe souverän gemeistert. Gegen Union West Wien fuhren die Melker Volleyballfreaks die ersten drei Zähler in der Aufstiegsrunde ein.

 |  NOEN, Nön

MELK - WEST WIEN 3:0.

Nicht einmal eine Stunde brauchten die Melkerinnen, um sich gegen den Vertreter der 2. Bundesliga Ost Union West Wien durchzusetzen.

„Der Qualitätsunterschied von der ersten zur zweiten Bundesliga ist schon enorm“, analysierte Melk Trainer Jaroslav Bician. Gleichzeitig gab er die Devise für den Klassenerhalt aus: „Wir müssen gegen alle zweite Bundesligisten gewinnen und dann noch Eisenerz im letzten Heimspiel. Dann sollten wir es geschafft haben.“

Gegen Union West Wien fehlten zwar Kathrin Steininger und Katharina Jusufi, dennoch zeigten sich die Gäste aus der Bundeshauptstadt als dankbarer Auftaktgegner in der Aufstiegsrunde. Nur zu Beginn schienen die Heimischen ein wenig nervös. Doch nach einer Serviceserie von Sara Saric und Victoria Kroll wuchs das Selbstvertrauen der Melkerinnen und der erste Satz ging mit 25:13 an die Heimischen. Der zweite Satz war eine lockere Beute. Dabei setzte Coach Jaroslav Bician den gesamten Kader ein. „Jeder sollte Spielzeit bekommen“, erklärte Bician.

Einzig im dritten Satz schlichen sich gegen Ende hin einige Fehler bei den Bezirkshauptstädterinnen ein. Dennoch reichte es zu einem 25:18 und 3:0-Auftaktsieg. „Wir haben vielleicht 70 Prozent unseres Leistungsvermögens abgerufen. In den nächsten Wochen müssen wir noch stärker werden“, sagte Bician.