Erstellt am 22. September 2015, 08:19

von Raimund Bauer

Erste Standortbestimmung. Mit Melk, Mank und Ybbs starten gleich drei Teams in der ersten Runde des Österreich-Cup. Die Damenteams nutzen den Pokalbewerb zur Formüberprüfung.

Ybbs-Trainer Srdjan Vracaric sieht sich mit Linz/Steg einem schweren Gegner gegenüber.  |  NOEN, Bauer

Der 1. Bundesligist aus Melk trifft in der ersten Runde auf Union West Wien. Bei den Kontrahentinnen agieren zwei ehemalige Spielerinnen, die in der letzten Saison noch für die Bezirkshauptstädterinnen agierten. Elma Srebrenica und Anja Arsenijevic gehen seit Sommer in Wien auf Bällejagd.

„Das ist natürlich besonders. Union West Wien ist auch keine schlechte Mannschaft. Wir wollen aber weiterkommen“, gestand Melks-Trainer Jaroslav Bician. Neben den zwei Akteurinnen ging auch Außenangreiferin Marion Luda in Richtung Bisamberg. Dennoch sucht der Coach weiterhin nach einer Mittelblockerin sowie einer zweiten Aufspielerin. „Es gibt mehrere Kandidatinnen“, gab sich Bician kryptisch, der ohnehin auch verstärkt auf die eigenen Melkerinnen setzen will.

„Mir ist die Identifikation mit dem Verein immens wichtig. Das geht mit den heimischen Spielerinnen besser“, so Bician abschließend. Bei den Manker Damen (2. Bundesliga) wird ebenfalls vermehrt auf den Nachwuchs gesetzt. „Alle fünf Nachwuchsspielerinnen aus der Vorsaison sind in diesem Jahr fix in der ersten Mannschaft dabei“, erläuterte Sektionsleiter-Stellvertreterin Lisa Zimola. Im Cupduell geht es auswärts gegen ADM Linz (2. Bundesliga). „Wir wissen nichts von deren Vorbereitung. Selbst haben wir beim Trainingslager einige Strategien erarbeitet, die wir austesten wollen“, fügte Zimola hinzu. Erst ab Oktober sind nach deren Verletzungen wieder Katharina Zimola und Cornelia Pfeffer dabei.

Die Ybbser Damen (2. Bundesliga) haben wohl das schwerste Los in der ersten Runde gezogen. Immerhin geht es gegen den Meister Linz/Steg. Neo-Coach Srdjan Vracaric sieht seine Mannschaft noch nicht komplett. „Wir sind noch auf der Suche nach zwei Spielerinnen. In den ersten Wochen haben alle mitgezogen“, freute sich Vracaric dennoch. Gegen den klaren Favoriten rechnet sich der neue Mann an der Seitenlinie nicht zu viel aus. „Es ist für uns eine Standortbestimmung “, so Vracaric.