Erstellt am 11. April 2017, 04:00

von Raimund Bauer

Sturmlechner mit gemischten Gefühlen. Der „Mann mit dem Hammer“ schlug bei Mario Sturmlechner beim Marathon in Bonn zu. Dennoch lief der Athlet des LC Mank auf den achten Rang in Deutschland.

Ins Ziel gekämpft. Mario Sturmlechner hatte ab Kilometer 35 mit schweren Beinen zu kämpfen. Nach 2:42:07 überquerte der Manker die Ziellinie beim Marathon in Bonn (Gesamtrang acht, Dritter M30).  |  privat

Auf Einladung nahm Mario Sturmlechner beim Marathon (42,195 km) im deutschen Bonn teil. Vor dem Start plagte Sturmlechner eine Sehnenentzündung im rechten Knöchel. „Drei Tage vor dem Start war ich dank Hausmittel wie Topfenwickel wieder fit. Dennoch hatte ich zwei Wochen Trainingsrückstand“, gab Mario Sturmlechner zu bedenken.

Doch beim Start in Bonn fühlte sich Sturmlechner in Topverfassung. Die fünf favorisierten Afrikaner ließ der Athlet des LC Mank ziehen. Danach lief Sturmlechner ab Kilometer neun ein einsames Rennen. „Ich habe mich gut gefühlt und nach einer halben Stunde gedacht, dass ich einen Risikolauf mache. Das ging auch zunächst noch gut“, erklärte Sturmlechner.

Der Spitzenläufer verlor jedoch seine Fahrradbegleitung und hatte neun Kilometer nichts zu trinken. Zwar angestachelt von den 200.000 Zuschauern in Bonn, versuchte Sturmlechner das Tempo zu halten, doch schlug ab 35 Kilometer der „Mann mit dem Hammer“ zu.

„Die Beine wurden schwerer. Dennoch habe ich mich über die Ziellinie gekämpft“, so Sturmlechner. Der Manker musste zwei weiteren Läufern den Vortritt lassen, landete aber in den Top-Ten mit Rang acht.