Erstellt am 10. Mai 2016, 04:04

von Raimund Bauer

Mattjias Pilecky bei Ironman in Südfrankreich. Der HSV-Melk-Athlet Matthias Pilecky startete beim Ironman in Pays d'Aix. Aus einem Triathlon wurde ein Duathlon.

Durch die Innenstadt. Matthias Pilecky (r.) nahm den Ironman 70.3 in Pays d'Aix in Angriff. Am Ende reichte es für den HSV-Melk-Athleten für Rang 241.  |  NOEN, privat

Nicht ganz nach Plan verlief für Matthias Pilecky der Auftakt zur Triathlon-Saison beim Ironman 70.3 in Pays d'Aix (Frankreich). Denn aus einem Triathlon wurde aufgrund der Naturgewalten ein Duathlon. Schuld daran: Mistral, ein typischer südfranzösischer Kaltwind mit Spitzengeschwindigkeiten von 120 km/h, der den See über Nacht auf unter zwölf Grad abkühlen ließ.

Somit fiel das Schwimmen flach. Gestartet wurde mit dem Einzelzeitfahren. Die Radstrecke quer durch die Provence war vom starken Wind geprägt. Nach der Qual die finale Bergwertung mit über 300 Höhenmeter zu überwinden, ging es die letzten 30 Kilometer vor dem Wechsel zum Halbmarathon frontal gegen den Wind.

Beim abschließenden Laufbewerb ging es drei Runden durch die Altstadt von Aix. Rund 2.000 Athleten wurden dabei von den Franzosen lautstark angefeuert. „Bei den zwei Kilometern durch den Park mussten wir teilweise über Schotter und Wurzeln laufen, sodass es einem Crosstriathlon gleich kam“, erklärte der HSV-Melk-Athlet.

Für Matthias Pilecky endete das Abenteuer in Frankreich auf dem 241. Gesamtrang. Dabei hatte er zudem mit einem Defekt am Rad zu kämpfen.