Erstellt am 04. April 2017, 04:00

von Raimund Bauer

Keine Euphoriebremse für Oskar Reichenpfader. Trotz Ausfall im letzten Rennen in Imbach zeigte sich Motocrosser Oskar Reichenpfader mit Ergebnis zufrieden.

In Tschechien geglänzt. Oskar Reichenpfader hielt sich in Tschechien tapfer gegen die starke Konkurrenz.  |  Kovacs

Zum ersten Mal stand für den 13-jährigen Oskar Reichenpfader ein Rennen in der tschechischen 125-Junioren-Meisterschaft am Programm. Insgesamt 36 Athleten gingen an den Start.

Nach der Qualifikation war der Petzenkirchner auf dem 16. Platz. „Die Erwartung war ein Rang zwischen 20 und 25“, erklärte Vater Thomas Reichenpfader. Im Rennen folgte ein guter Start. Ein kleiner Patzer in der Mitte des Rennens kostete zwar Kraft, doch am Ende stand Platz 16. Im zweiten Lauf startete Reichenpfader nach einem schlechten Start eine Aufholjagd. Von Rang 30 kam er noch auf den 15. Platz.

In der Nacht ging es von Tschechien nach Imbach bei Krems. Beim Auner MX2-Lauf hatte Reichenpfader mit Konkurrenten auf 250-ccm-4-Takt-Motorrädern zu kämpfen. Beim ersten Start schlichen sich Kupplungsprobleme ein. Als bester Zweitakt-Fahrer belegte er den 17. Rang. Im zweiten Lauf gab die Kupplung endgültig den Geist auf und der 13-Jährige schied aus. „Dennoch war es ein starkes Wochenende“, freute sich Thomas Reichenpfader.