Erstellt am 20. Oktober 2015, 05:02

von Raimund Bauer

Michael Kogler hat Form gefunden. Nach vier Monaten Pause ging der Melker Michael Kogler bei zwei Rennen erfolgreich an den Start.

Wacker gefahren. Michael Kogler holte sich den Sieg in Dobersberg und Klassenrang sechs in Brünn.  |  NOEN, privat

Nach vier Monaten Pause schwang sich Michael Kogler wieder hinter das Lenkrad seines Citroen DS3 R3T. Der Melker trat bei der Herby-Rallye in Dobersberg an. Beim Saisonfinale der Austrian Rallye Challenge war er mit Gerald Winter das schnellste Team bei den Fahrzeugen mit Zweiradantrieb. In der Gesamtwertung stand am Ende Rang neun. „Unser Auto lief völlig problemlos, so fand ich schnell wieder zu meiner alten Form zurück“, freute sich Rallyeass Michael Kogler.

Zuletzt folgte das „12-Stunden-Rennen“ in Brünn. Dabei zählt das Rennen zur „24-Stunden-Serie“. Der Melker trat dabei mit dem teameigenen Seat Leon Supercopa an. An Einsatzfreude mangelte es Kogler nicht. Vor allem über die Strecke zeigte sich der Pilot hoch erfreut: „Das ist wortwörtlich ein Kurvenkarussell. Eine extrem anspruchsvolle Strecke, auf der du eine gute Linie fahren musst.“ Gemeinsam mit Peter Schöller holte er mit dem Allcar Tuning Racing Team Austria den sechsten Rang in der Klassenwertung.

Dabei musste das Team nach einer leichten Kollision eine verbogene Spurstange reparieren. Zudem wechselten die Mechaniker durch den hohen Verschleiß die Bremsen aus.

Mit dem sechsten Rang zeigte sich schlussendlich Teamchef Gottfried Kogler auch zufrieden: „Mehr ist derzeit nicht möglich in dieser Klasse, das Niveau ist auch hier deutlich gestiegen, die neuen Seat-Fahrzeuge sind nicht zu biegen. Unser Supercopa lief dennoch wie ein Uhrwerk.“