Erstellt am 06. Oktober 2015, 06:02

Titel knapp verpasst. Thomas Strobl ärgerte sich über eine Fehlentscheidung der Kommissare und schlitterte am Staatsmeistertitel vorbei.

Voran. Oliver Gruber (v. l.) und Karl Schadenhofer waren beim Abschluss der Rallycrosssaison in Horn zufrieden.  |  NOEN, privat

Beim letzten Rennen in Horn/Fuglau stand der Groß Weichselbacher Thomas Strobl kurz vor dem Gewinn der Staatsmeisterschaft in seiner Klasse Super 1600. Dafür musste er nur vor Kontrahenten Markus Hausberger ins Ziel kommen.

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Doch gerade der direkte Gegner machte Strobl einen Strich durch die Rechnung. Im Finale drängte Hausberger Strobl soweit ab, sodass er ein weiteres Fahrzeug hinter sich lassen musste und auf Rang drei lag. „Ein unfaires Überholmanöver. Noch dazu war er mit allen vier Rädern außerhalb der Strecke“, berichtete Strobl.


Dies würde normalerweise eine Disqualifikation bedeuten. Trotz Protest eines weiteren Fahrers schmetterte die Kommission den Einspruch ab. „Eine deratige Fehlentscheidung von den Kommissaren hätte ich mir nicht erwartet“, war Thomas Strobl verärgert. Dennoch bleibt der Vizestaatsmeistertitel.

Erfreulicher beendete der Zelkinger Oliver Gruber das Wochenende. Bereits als Gesamtsieger in der FIA Zoneneuropameisterschaft (Super Touring Cars) festgestanden, belegte er den fünften Platz in Horn. Karl Schadenhofer kämpfte sich im Finale trotz eines Getriebeschadens noch auf Rang drei.