Erstellt am 23. August 2016, 05:55

von NÖN Redaktion

Farce bei Mitropa-Cup. Michael Kogler wurde in Ungarn in Führung liegend vom Rennen ausgeschlossen. Blinker wurde zum Verhängnis.

Ausgeschlossen. Michael Kogler durfte seine Topform nur bis zur siebenten Sonderprüfung zeigen.  |  zVg

„Diese Rallye war für uns die Reise nach Ungarn nicht wert. Wir werden auch nicht mehr im Mitropa-Cup antreten“, ärgerte sich Unior-Racing-Team-Austria-Teamchef Gottfried Kogler. Was war passiert?

Ausgeschlossen. Michael Kogler durfte seine Topform nur bis zur siebenten Sonderprüfung zeigen.  |  zVg

Michael Kogler bewies seine derzeit starke Form und lag nach den ersten sieben Sonderprüfungen auf dem zwölften Gesamtrang. In der 2WD-Wertung führte der gebürtige Melker 5,3 Sekunden vor Hermann Gassner. Bei einem Sprung dürfte in der siebenten Sonderprüfung jedoch der linke Hauptscheinwerfer verloren gegangen sein.

Vor dem Start zum nächsten Rennen montierten die Mechaniker einen Zusatzscheinwerfer, um fahrtüchtig zu sein. „Der Techniker versicherte uns, dass wir so weiterfahren können. Beim Start verweigerte uns ein anderer Technikkommissar aber zu fahren“, erklärte Gottfried Kogler.

In der verlangten schriftlichen Begründung wurde angeführt, dass das Fahrzeug nicht dem Homologationsfoto (Zulassungsfoto) entsprach. „Es wurde uns zugetragen, dass der Ausschluss offenbar auf Intervention eines Mitbewerbers erfolgt ist. Scheinbar war Michael zu schnell“, so Gottfried Kogler abschließend.