Erstellt am 19. November 2015, 09:43

von Jürgen Scheuchelbauer

Silber erkämpft. Das Melker Kampfsport-Ass Rudolf Hainitz wurde zum fünften mal Vizestaatsmeister. Nur ein Ex-Europameister stand Gold im Weg. Im österreichischen Kampfsportbereich ist ein Melker ganz groß vertreten.

 |  NOEN, zVg

Rudolf Hainitz zählt seit einigen Jahren zur Elite der japanischen Kampfkunst Jiu-Jitsu. Bei den Staatsmeisterschaften in Pressbaum erreichte der Melker Hühne den äußerst beachtlichen zweiten Platz.

Hainitz kämpfte sich in der offenen und schwersten Gewichtsklasse „über 94 kg“ der Kategorie „Fighting“ bis ins Finale vor – dort wartete kein geringerer als Ex-Europameister Matthias Gastgeb. Für einen Moment sah der Melker sogar wie der sichere Sieger aus. Hainitz hatte Gastgeb auf der Matte und kontrollierte ihn auch gekonnt.

„Ich brachte ihn zu Wurf und hatte ihn am Boden anfangs auch unter Kontrolle, was den sicheren Sieg bedeutet hätte“, erklärte der Vizestaatsmeister. Doch der abgebrühte ehemalige Europameister befreite sich mit all seiner Routine und Hainitz musste sich schlussendlich mit dem zweiten Platz begnügen.

Zum fünften Mal Vizestaatsmeister

Damit schrammte der Melker abermals knapp an Gold vorbei. Für Hainitz bedeutet dies den fünften Vizestaatsmeistertitel, was aufgrund des scheinbar übermächtigen Gegners und der schwersten Gewichtsklasse eine überaus beachtliche Leistung ist. „Der einzige Trost, der bleibt, ist, dass ich den, von der Routine her, mir überlegenen Gegner zu Fall bringen konnte“, resümiert das Melker Kampfsport-Ass Rudolf Hainitz.