Erstellt am 09. August 2016, 05:00

von NÖN Redaktion

Zeiler zeigte im Nationalteam auf. Beim European Summer Cup konnte das österreichische U16-Nationalteam sogar ins Finale in Frankreich einziehen.

Unerwarteter Erfolg. Der Krummnußbaumer Christof Zeiler schaffte es mit dem U16 Nationalteam bis ins Finale.  |  F. Vahé

Der European Summer Cup startete in ganz Europa, dabei fanden vier Qualifikationsturniere statt. Auch das österreichische U16-Nationalteam konnte sich im süditalienischen Latiano qualifizieren und so in die Endrunde für die besten Acht in Frankreich aufsteigen. Der Krummnußbaumer Christof Zeiler, sein Teamkollege Luka Mrsic und der Burgenländer Tobias Pürrer spielten unter Führung von ÖTV-Coach Andreas Fasching groß auf.

Das erfolgreiche Doppel von Zeiler und Pürrer in Italien, in dem die beiden einen Matchball im Champions-Tiebreak abwehrten und 4:6, 6:3 und 12:10 siegten, bedeutete den Finaleinzug im nordfranzösischen Le Touquet. Schon seit 45 Jahren ist dies der Austragungsort des U16-Europafinales. Gleich in der ersten Runde mussten die Österreicher eine 0:3 Niederlage gegen die Russen hinnehmen. Auch gegen Polen mussten sie nach einem 1:1 in den Einzeln, eine bittere Niederlage im Doppel verkraften.

Im letzten Spiel gegen Rumänien siegte Zeiler im Einzel und die Hoffnung auf einen abschließenden Sieg flammte auf. Im Doppel konnten Zeiler und Pürrer in vielen eng umkämpften Spielen nur einen von insgesamt acht Entscheidungspunkten holen. Trotz der unglücklichen und dennoch klaren Niederlage klassierte sich die U16-Mannschaft des ÖTV mit Russland, Tschechien, Schweiz, Deutschland, Bulgarien, Polen und Rumänien unter den besten acht Teams Europas.