Erstellt am 08. Juni 2016, 04:00

von Raimund Bauer

Ultra-Marathon: Herausforderung Ötscher bestanden. Knappe 500 Teilnehmer nahmen in Lackenhof teil. Heinz Prokesch aus Lunz beendete Hauptlauf auf Rang vier. Auch Wind und Wetter ließ den 20. ESPA Ultra-Marathon in Lackenhof nicht ins Wasser fallen.

Herausforderung bestanden. Besser als selbst erwartet, belegte Thomas Gastecker Rang sieben.  |  NOEN, Raimund Bauer

Einzig am Sonntag musste anstatt über den „Rauen Kamm“ die Alternativstrecke über 18,5 Kilometer in Angriff genommen werden. „Das Risiko von Verletzungen war einfach zu groß. Es hat den Morgen geregnet“, erklärte Organisator Heinz Ecker.

Doch die über 400 Läufer hatten dennoch genug Hindernisse zu bewältigen. Der Gesamtsieg über die 68,5 Kilometer ging schlussendlich an einen der Favoriten. Der Ungar Gabor Muhari bewältigte die Strapazen in 5:23:28 Stunden. Lokalmatador Heinz Prokesch überquerte die Ziellinie in 5:45:47,5 Stunden und belegte den vierten Gesamtrang.

Gastecker: "Mit Platzierung sehr zufrieden"

Thomas Gastecker kam als nächster lokaler Athlet auf den siebenten Rang. „Ich bin mit der Platzierung sehr zufrieden. Es ist besser gelaufen, als ich geglaubt habe“, erklärte Gastecker. Der Ybbser Heinreich Steiner beklagte die Bedingungen am Samstag. „Das schwüle Wetter hat einem mehr zu schaffen gemacht, als die Hitze im letzten Jahr. Vor allem in den Ötschergräben hatte ich zu kämpfen“, erklärte Steiner.

Dennoch gelang ihm mit einer Zeit von 6:41:32 Stunden der 18. Endrang. Bei den Damen war Martina Trimmel erfolgreich. Die Sieger zeigte sich überglücklich im Ziel. „Das Ziel war den Ötscher zu bezwingen. Der Sieg ist nur eine Draufgabe“, so die Siegerin. Sabine Gastecker vom HSV Melk erreichte beim Mountainrun über die 20 Kilometer den fünften Endrang. „Eigentlich wollte ich über den Rauen Kamm laufen.

Das Wetter hat es aber leider verhindert“, zeigte sich Sabine Gastecker ein wenig wehmütig. Den Sieg holte sich Veronika Limberger. „Die Jubiläumsveranstaltung war wieder ein voller Erfolg. Über 500 Athleten war mit dabei“, freute sich Egger. Auch im kommenden Jahr wird der Ötscher wieder von zahrleichen Extremsportlern bevölkert werden.