Erstellt am 02. Februar 2016, 05:03

von Raimund Bauer

Wacker bis zum Schluss gekämpft. Gegen TI Volley verpassten die Melkerinnen nur knapp den Sieg. Im fünften Satz passierten zu viele Eigenfehler.

Mit voller Kraft. Sara Saric (l.) schlug durch den Block der Gäste. Doch auch ihre Willenskraft verhinderte nicht die knappe Niederlage gegen TI-Volley. Dennoch zeigte sich Trainer Jaroslav Bician zufrieden: »Es war wieder eine Steigerung.«  |  NOEN, Bauer

MELK - TI VOLLEY 2:3. Eigentlich war alles angerichtet. Den ersten Satz hatten die Heimischen knapp mit 25:23 gewonnen. Gegen die Gäste aus Tirol zeigte sich die Bician-Truppe auch im zweiten Satz zunächst unbeeindruckt. 

Zwischenzeitlich führten Kapitänin Julia Rappel und Co sogar mit 17:10. Doch danach riss der Spielfaden. „So ist eben Frauenvolleyball. Der Verlust des zweiten Satzes war entscheidend. Den Vorsprung müssen wir über die Runden bekommen“, ärgerte sich Trainer Jaroslav Bician.

Kontinuierlich holten die Gäste auf und ein technischer Fehler bei den Melkerinnen führte zum Satzausgleich. Doch wie in den Sätzen zuvor hatten die Bezirkshauptstädterinnen zunächst den Vorteil auf ihrer Seite. Die Gäste aus dem Westen nutzten aber einige Eigenfehler der Heimischen und gewannen 25:23.

Voller Elan in den Entscheidungssatz

Dass es besser geht, zeigten die Heimischen im vierten Durchgang. Eine stark aufspielende Katharina Jusufi ballerte den Volleyball ein ums andere Mal um den Gästeblock. Zudem stabilisierte sich der eigene Block, sodass ein 25:17 heraussprang. Beim Satzball halfen die Spielerinnen durch einen Servicefehler mit. Der letzte Satz begann denkbar schlecht. „Vier von den ersten fünf Punkten für TI waren Eigenfehler von uns. Da haben wir es dem Gegner leichter gemacht“, analysierte Jaroslav Bician.

Mit dieser Hypothek im Rücken kamen die Heimischen nicht mehr an TI heran. Die Tirolerinnen entführten mit 15:7 den Sieg aus der Melker Stiftshalle. „Das Spiel war sicherlich spannend für die Zuschauer. Wir hatten den Sieg eigentlich vor Augen. Leider konnten wir den zweiten Satz nicht für uns entscheiden. Der war entscheidend“, bilanzierte Bician.