Erstellt am 08. September 2015, 07:41

von Raimund Bauer

Wie in Amerika. Volksfeststimmung beim Melker Heimspiel. Da staunte sogar die gegnerische Mannschaft aus Atzenbrugg.

 |  NOEN, Raimund Bauer

"Wir werden etwas Besonderes bieten", meinte Vorstandsmitglied Markus Tirmann vor dem Spiel gegen Atzenbrugg. Und er sollte recht behalten.Bei amerikanischen Sportveranstaltungen wird vor dem Spiel die Nationalhymne abgespielt. Auch in Melk wird nun vor jedem Heimspiel die Landeshymne zu hören sein. „Bei jedem Spiel wird sie aber anders interpretiert“, verriet Markus Tirmann. Den Beginn machte die Stadtkapelle Melk, die aufmarschierte. Brav erhoben sich die Zuschauer, als die Hymne angestimmt wurde. „Die Atzenbrugger Spieler blickten etwas verwirrt. Mit dem haben sie nicht gerechnet. Das war fast wie in der Champions League“, berichtete Richard Scheidl.

Volles Programm rund um die Partie

Doch nicht nur vor dem Match wurde Stimmung gemacht. Während der Halbzeitpause präsentierte eine Nachwuchsauswahl der „Challenge 2019“ ein Showtraining aus dem Programm von „teco7“. Nach der Partie spielte eine Liveband auf. „Es passiert wieder etwas im Melker Stadion“, war Sektionsleiter Richard Scheidl begeistert. Lautsprecherdurchsagen am Nachmittag des Spieltages in der Melker Innenstadt sorgen dafür, dass aueine breite Zuschauerzahl den Weg in die Schuberth-Arena findet. „Wir wollen mehr Leute ins Stadion bringen“, so Tirmann. Zumindest den Text der Landeshymne wird der treue Melker Besucher zum Ende der Saison verinnerlicht haben.