Erstellt am 26. April 2017, 03:22

von Peter Sonnenberg

Ö3-Challenge knapp verloren. Mit drei Läufern aus dem Bezirk war die 42-Mann-Staffel langsamer als der Sieger Albert Korir aus Kenia.

„Harlekine“ beim Wien-Marathon: Roman Matzka, Simone Mahler, Katrin Polke, Christian Ullmann, Christian Schwarz, Thomas Szedenik , Thomas Üblauer, Wolfgang Gotsch, Dieter Koch, Franz Skoda, Josef Pfeiffer undAndreas Holubar (von links).  |  NOEN, privat

2 Stunden, 10 Minuten und 20 Sekunden – so lautete die Zeit der Ö3-Laufstaffel beim Vienna City Marathon 2017. Um 1:30 Minuten ist es sich für das Ö3-Team mit Manfred Schuster aus Neusiedl/Zaya und Markus Reidlinger aus Poysdorf nicht ausgegangen, schneller als Albert Korir zu sein.

Die Weinviertler im Team von Ö3 bei der großen Ö3-Challenge im Rahmen des 34. Vienna CityMarathons: Ö3-Mikromann Tom Walek, Markus Reidlinger, Helmut Müllner, Manfred Schuster, Trainerin Lissi Niedereder und Andreas Bauernfeind, der Dauergast beim Weinviertler Laufcup ist (von links).  |  NOEN, privat

Trotzdem war es eine unglaubliche Zeit und eine tolle Leistung der Hobby-Läufer aus der Ö3-Community, die sich einer großen Herausforderung gestellt haben: 42 Ö3-Hörer sind in der Ö3-Challenge je einen Kilometer gelaufen, mit dem Ziel, in Summe schneller zu sein als der Marathon-Sieger.

Das Ö3-Wecker-Team rund um Tom Walek und Ö3 Challenge-Headcoach Lissi Nie- dereder – die Leichtathletin zählt zu Österreichs erfolgreichsten Mittelstreckenläuferinnen – bereitete die Staffel perfekt vor. Auch für Schuster war es eine tolle Erfahrung: „Weil ich auf der Laufbahn trainiere, war es kein Problem. G’scheid aufwärmen und dann Vollgas geben, ganz einfach (lacht).“ Der Gesamtsieger des Weinviertler Laufcups 2016 war am Wochenende in Wien übrigens im Dauereinsatz. Bereits am Samstag lief er die österreichischen Zehn-Kilometer-Staatsmeisterschaften im Straßen lauf. Dort sprintete er in 34:43 Minuten auf Platz 55, knapp fünf Minuten hinter dem Sieger, einem weiteren Weinviertler, nämlich Andreas Vojta aus Gerasdorf. Für Schuster absolut in Ordnung: „Ich bin zu frieden, es war eine neue Bestzeit. Das Ambiente war auch ein Traum.“