Erstellt am 16. März 2016, 05:04

von Peter Sonnenberg

An Europas Spitze?. Der Wolkersdorfer Alexander Pölzleithner (19) will in MX- 2-Klasse nicht nur in Österreich für Furore und Spitzenplätze sorgen.

Mit Vollgas zum Erfolg. Alexander Pölzleithner mit seiner Kawasaki KX 250F.  |  NOEN, privat

Der 19-jährige Alexander Pölzleithner will 2016 in der Motocross-Staatsmeisterschaft ganz vorne mitmischen. Nach einer intensiven Vorbereitung ist der Fahrer des Teams Damianik vor dem großen Saisonauftakt zu Ostern im steirischen Paldau hoch motiviert. Auf der neuen Kawasaki KX 250F stellt sich der Wolkersdorfer dabei der gesamten österreichischen Elite.

„Und ich komme mit viel Selbstvertrauen“, so Pölz leithner, der Ende Oktober zum Saisonabschluss das berühmt-berüchtigte Night-Race in Imbach (Niederösterreich) für sich entscheiden konnte. Gemeinsam mit Trainer Stefan Damianik absolvierte der Weinviertler ein umfangreiches Trainingsprogramm. Auf der Kawasaki KX 250F konnte Pölzleithner bereits letztes Jahr aufzeigen:

ÖM-Podiumsränge und Top-Resul tate in der Staatsmeisterschaft unterstrichen den Aufwind des früheren Auner Supercross.at-Cup-Gesamtsiegers. Auch mit dem Verletzungspech (Pölzleithner hatte in seiner Karriere schon mit mehreren Verletzungen, unter anderem einen Kreuzbandriss im linken Knie, zu kämpfen) hat der Niederösterreicher seinen Frieden gefunden:

„Ich habe damit abgeschlossen, heuer bleibe ich am Bike sitzen und gewinne (lacht)“, so die klare Ansage. Die Zielsetzung ist dement sprechend ambitioniert: „In der Gesamtwertung der öster reichischen Meisterschaft der Klasse MX 2 (diese geht in Österreich bis 23 Jahre und maximal 250ccm-Viertakter-Ma schinen) peilen wir ein Top-fünf-Endresultat an, bei den Rennen streben wir nach dem Podium.“ Ambitioniert ist überhaupt ein gutes Stichwort beim KFZ-Mechaniker:

Er möchte heuer in dieser Klasse, aber auch in der ADAC-MX-Masters-Serie (Europas stärkste Motocross-Rennserie mit Teilnehmern aus mehr als 20 Nationen) starten – und ist dort nicht minder ehrgeizig: „Auch wenn es mutig klingt, ich will dort unter die Top 15.“