Erstellt am 26. April 2017, 03:06

von Peter Sonnenberg

Thalhammer und Weiß triumphierten. Faustball-Top-Talent Philipp Thalhammer und Neudorfs Fußballkapitänin Karin Weiß gewannen die Wahl.

Die Sieger aus dem Bezirk Mistelbach. Faustballer Philipp Thalhammer (Zweiter von rechts) aus Laa und Kickerin
Karin Weiß (links daneben) vom FC Neudorf sind die NÖN-Bezirkssportler des Jahres 2016. Da gratulierten auch Sport-Landesrätin Petra Bohuslav, Regionaldirektor der NÖ Versicherung Thomas Wild (ganz re.), Mistelbachs NÖN-Sportleiter Peter Sonnenberg und Mitarbeiter David Aichinger (ganz li.). 
 |  Erich Marschik

Im stimmungsvollen Rahmen des Festsaals der Zentrale der Hypo Niederösterreich in St. Pölten fand die Preisverleihung bzw. Ehrung der Bezirkssportler und Bezirkssportlerinnen des Jahres sowie jene der „Guten Seele des Sports“ 2016 statt. Aus dem Bezirk Mistelbach gab es zwei neue Siegergesichter: Karin Weiß, Fußballkapitänin des FC Neudorf, und Philipp Thal hammer, Laaer Faustball Top-Talent.

Die 26-jährige Weiß konnte sich auf ihre Mit spielerinnen ver lassen. „Die haben brav gesammelt und gevotet, auch in unserer WhatsApp-Gruppe haben sie fleißig mitgemacht. Wir sind halt auch Freundinnen.“ Zudem nahm auch ihre Familie das Heft in die Hand, wie Vater Robert erklärt: „Die Karin ist so bescheiden und will sonst eh nicht im Mittelpunkt stehen. Da haben wir gesagt, wir machen da jetzt alle voll mit, wenn sie schon einmal no miniert ist.“ Davon kann Weiß ein Lied singen: „Meine Mama (Anm.: Christine) alleine hat, glaub ich, an die vier Drucker verbraucht (lacht).“

„Als ich aufgerufen wurde als Gesamt siegerin, ist uns allen die Kinnlade runtergefallen (lacht).“ Karin Weiß bekam die meisten Stimmen in ganz Niederösterreich.

Da kam ihr auch zugute, dass die Familie Weiß groß ist. „Mein Onkel arbeitet bei der Post, der hat gleich die halbe Firma eingespannt.“ Aber es kam noch besser für die Mittelfeldspielerin, da sie auch NÖ-weit die meisten Stimmen abräumte: „Als ich aufgerufen wurde als Gesamtsiegerin, ist uns allen die Kinnlade runtergefallen (lacht).“ Jetzt gibt es nur mehr ein Problem: Wo kommt der große Siegerpokal hin? „Da haben wir schon ein Kasterl leergeräumt“, grinst die Laaerin.

Stichwort Laa: Bei den Herren gewann der 17-jährige Thal hammer, Mitglied der Bundes ligamannschaft und des Nachwuchsnationalteams. „Ich habe es gehofft, aber nicht damit gerechnet“, war er baff. Neben dem Laaer Faustballverein halfen auch die Neudorfer, denn Thalhammer wurde von Weiß gewählt und umgekehrt. Das liegt auch daran, dass beide Familien in der Thermenstadt nur 50 Meter Luftlinie voneinander entfernt wohnen. Zudem hat Weiß auch beruflich mit Thalhammers Vater zu tun. „So ist das halt bei uns, man hilft sich gegenseitig“, grinste Thal hammer – mit Erfolg, kann da nur gesagt werden.